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Aktuelle Informationen - Letzte Aktualisierung:    20.11.2017
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Mitteilung aus dem Landesvorstand Brandenburg des DDB vom 20.11.2017)

Neue Kooperation vereinbart und unterzeichnet

Der Landesvorstand beschloss in seiner Sitzung vom 05.09.2017 mit der befreundeten Selbsthilfeorganisation DDF (Deutsche Diabetes Förderation)
nach einigen Vorabsprachen eine Kooperation abzuschließen. Am 27./28.10.2017 waren die beiden Vorsitzenden zur turnusmäßigen Mitgliederversammlung
der DDF nach Fulda eigeladen.

Am 1. Tag konnten wir die Weiterbildungen zu einem Rechtsschutzrahmenvertrag und einen Workshop der Firma Sanofi nutzen und uns in zwangloser
Runde über Probleme der Verbandsarbeit austauschen.

Am 28.10. wurde im Rahmen der regulären Mitgliederversammlung die angestrebte Kooperationsvereinbarung von den Vorsitzenden der beiden Verbände
unterzeichnet. Wir wollen damit eine gute weitere Zusammenarbeit aufbauen.

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Inhaltliche Schwerpunkte der Vereinbarung sind:

  • Regelmäßiger Erfahrungsaustausch zu Problemen in der Selbsthilfe,
    einschließlich der Mitgliedergewinnung
  • Kinder-und Jugendarbeit
  • Nutzung der Weiterbildungsmöglichkeiten
  • Projekte gemeinsam gestalten

      

Wir denken, dass wir durch ein gutes Miteinander auf dieser Ebene neue Impulse für unsere Arbeit gewinnen können, die auch für unseren
kleinen Landesverband des DDB nützlich sind.

Uta Weiß / 2.Vorsitzende      Foto: Elke Spaeth

  


Mitteilung aus dem Landesvorstand Brandenburg des DDB, 09.11.2017

Zur Information :

Nach langer Durststrecke können wir wieder die Ausbildung zum SOZIALREFERENTEN, (aber auch zum DIABETESLOTSEN) anbieten.
Der Bedarf an einem solchen Gesprächspartner besteht für viele Diabetiker unseres Bundeslandes.
Wir bitten, dass sich Interessenten für diese Ausbildung in der Landesgeschäftsstelle oder bei mir u.weiss@ddb-brb.de melden!

Uta Weiß / 2.Vorsitzende

  


Mitteilung aus dem Landesvorstand Brandenburg des DDB, 03.11.2017

Geschäftsstelle schließt zwischen den Feiertagen im Dezember 2017

Vom Freitag,
22.12.2017 bis Dienstag, 02.01.2018
bleibt die Geschäftsstelle geschlossen.

Der Landesvorstand

  


Mitteilung aus dem Landesvorstand Brandenburg des DDB, 20.09.2017

Die SHG Bernau Pumpe auf Bildungsreise…..

Dresden

an einem sommerlichen Mittwoch im August unternahmen 10 Mitglieder der SHG Pumpe Bernau eine entspannte Bahnreise (auch ein Rollstuhl ging mit auf die Reise) in Richtung Sachsen; unser Ziel war das Hygienemuseum in Dresden. Wir nutzten die Zeit bis zur Öffnung des bekannten Museums für einen Spaziergang durch den „großen Garten“. Im Museum selbst folgte eine sehr interessante Führung , wo uns quasi alle Stufen der menschlichen Entwicklung von der Geburt bis zum Tod nahegebracht wurden; nebenbei fanden die „Gläserne Frau“ und alte medizinische Geräte, wie beispielsweise die „Eiserne Lunge“ reges Interesse. Ein weiterer Schwerpunkt der Führung waren aktuelle Ernährungsstrategien, die weltweit im Gespräch sind. Es ist schon beängstigend, dass nur 19% der Weltbevölkerung Zugang zu sauberen, einwandfreien Trinkwasser haben und viele Menschen, vor allem in afrikanischen Ländern, verhungern müssen. Uns wurde noch die Ausstellung „GESICHTER“ angeboten, was natürlich genutzt wurde. Es war schon interessant zu sehen, wie in den verschiedenen Modeepochen die Ablichtung unddarstellung der menschlichen gesichter gestaltet wurde, bis zu den heutigen High-Tech-Möglichkeiten, was wiederum Fragen zur aktuellen Personenerkennung –und Überwachung im Einklang mit der Wahrung der Persönlichkeitsrechten aufwirft. Bis zur Heimreise wurden historische Bauwerke, wie z.B. die neuerbaute Frauenkirche, die Semperoper , aber auch der im April neueröffnete Kulturpalst in Augenschein genommen. Wir hatten also nicht nur die Gesundheit, sondern auch Geschichte und Kultur im Fokus und haben diesen Tag intensiv zur Weiterbildung genutzt und auch das Miteinander vertieft.

SHG Pumpe/Typ 1 Bernau, (Text und Foto)

  


Mitteilung aus dem Landesvorstand Brandenburg des DDB, 16.09.2017

5. Treffen für Pumpenträger und Interessierte

Am 16.09.2017 hatte die SHG Pumpe/ Typ 1 Bernau des DDB-LV Brandenburg in das
Immanuel-Klinikum und Herzzentrum Brandenburg in Bernau zum 5. Mal zu einer Weiterbildung
„rund um die Insulinpumpe“ eingeladen.

OA Dr. Schwill begrüßte die Gäste im Namen der Klinik und Uta Weiß für die SHG. Die Moderation wurde von beiden durchgeführt.
Der 1. Vortrag von Diabetesberaterin Nicole Jonas führte uns die „Einflüsse von Diabetes, Alkohol und Medikamenten auf den Lebestoffwechsel“ vor Augen ; ein Fazit ist, dass man vieles nicht so ernst nimmt, wie nötig und man einige Gewohnheiten besser auf den Prüfstand stellen sollte! Anschließend referierte Frau Dr. Ch. Schade zum Thema „Insulinpumpe, CGM, FGM - so viele Möglichkeiten , aber ist alles für jeden sinnvoll?“ Sie hatte auch Gerätschaften aus der Zeit ihrer inzwischen 50-jährigen Tätigkeit als Diabetologin mitgebracht, die heute als medizinhistorisch gelten. Sie zeigte uns auf, dass jeder Diabetiker die für ihn individuell passende Therapie mit oder ohne technische Hilfmittel nutzen kann, der eine mit aller High-Tech , der andere eben nur mit einem Meßgerät. Wichtig ist die Bereitschaft , sich mit dem Diabetes zu arrangieren, Eigenverantwortung zu übernehmen und sich mit der neuen Technik intensiv zu beschäftigen , wenn man sie zur Therapieoptimierung für sich nutzen will. Dabei können die unterschiedlichsten Angebote eine gute Hilfe sein.

Nach einer Imbisspause ging es mit den Produktinformationen der anwesenden Pharmaunternehmen weiter. Wir lernten das neue „Eversense CGM-System“ kennen, neue bzw. weiterentwickelte Insulinpumpen mit entsprechende APPs zur Bedienung: die Funktionsweise des FGM-Systems, wobei auch das Problem der Pflasterallergie angesprochen wurde; den Abschluss bildete die Vorstellung der CGM Dexcom G 4/5. Alle Referenten stellten sich unseren Fragen umfassend und kompetent, es wurde sehr rege diskutiert und Erfahrungen ausgetauscht. Ganz sicher hat jeder Besucher für sich neue Erkenntnisse mit nach Hause genommen, um sie für seine eigene Diabetestherapie nutzen zu können .

Ganz herzlich möchten wir uns beim Immanuel-Klinikum Bernau, der Schwerpunktpraxis Schade Bernau und den anwesenden Firmen, mit ihren Referenten die mit der Bereitstellung des Räumlichkeiten, dem Sponsoring und der Industrieausstellung wesentlich zum Gelingen des
5. Pumpenträgertreffens beigetragen haben!

  

Uta Weiss, Ltr. SHG Pumpe Typ 1 Bernau   (Autorin)

  


Mitteilung aus dem Landesvorstand Brandenburg des DDB, 06.09.2017

Busfahrt zum MediClin Reha –Zentrum Spreewald

Ein Video von dieser Fahrt sehen sie hier...
Quelle: PPLUS TV

Mit 2 Reisbussen, aus Frankfurt/Oder über Königs Wusterhausen und aus Potsdam kamen wir pünktlich in Burg in der Reha-Klinik an, wo Frau Dr. Retkowska einen Vortrag (mit Overheadprojektor) über allgemeine Ursachen von Diabetes Typ 2 referierte und hier Fehlernährung und Bewegungsmangel als eine der Ursachen nannte. Weiterhin erläuterte sie Folgeerkrankungen wie den diabetischen Fuß, Augenkomplikationen, und auch Schädigungen an anderen Organen durch Diabetes.

Wichtig ist dabei auch eine gute Einstellung von Blutdruck und Cholesterin und des Langzeitzuckers HbA1c-Wertes, der sich zwischen 6,5 und 7,0 bewegen sollte.

Frau Dr. Retkowska erläuterte dann verschiedene Insuline und Behandlungsmethoden und beantwortete unsere vielen Fragen.
Fahreignung bei Diabetes ist normalerweise nicht infrage gestellt, lediglich bei Busfahrern (ÖPNV) gibt es Einschränkungen.

Außer dem Vortrag hatten wir noch die Gelegenheit, die Klinik mit einer Führung durch die leitende Diabetesberaterin Frau Kruse mit Mitarbeitern anderer Bereiche, wie z.B. Physiotherapie, zu besichtigen.

Nach Besuch der Klinik, in der wir noch ein schmackhaftes Mittagessen einnahmen, fuhren uns unsere Busse zur Anlegestelle für die Kahnfahrt durch das Biosphärenreservat. Die Wettervorhersage, die Regenschauer prophezeit hatte, war zu unserem Glück nicht ganz zutreffend, da wir genau während der Kahnfahrt Sonne und blauen Himmel hatten. Der Bootsführer machte uns mit interessanten Details dieses Erholungsgebietes aus früheren Zeiten und der Gegenwart bekannt. Anschließend konnten wir noch spreewaldtypische Produkte erwerben und uns bei einem Kaffee austauschen und besser kennenlernen.

Ganz herzlich möchten wir der AOK Nordost DANKE sagen, die uns dieses Weiterbildungsangebot mit einer Projektförderung ermöglichte.

  

Karla Bennert ,SHG Königs Wusterhausen   (Autorin)

  


Mitteilung aus dem Landesvorstand Brandenburg des DDB, 29.07.2017

Bericht aus dem Vereinsleben

Am 29. Juli 2017 war es wieder soweit: Unser traditioneller jährlicher Bewegungstag startete bei
besten Wanderwetter am Steintorturm in Brandenburg. Eingeladen hatte die SHG
Pumpenträger und Typ II. Unter bewährter Führung durch Herrn Eichhorst, stellv. Leiter der
SHG, ging es pünktlich um 10.00 Uhr los. Thema der Veranstaltung waren die ausgewilderten
Waldmöpse in der Stadt. Wer da jetzt an Vicco von Büllow alias Loriot denkt, liegt goldrichtig.

Der Waldmops wurde 1972 vom Brandenburger Humorist und Ehrenbürger erstmals der
erstaunten Öffentlichkeit in dem Sketch „Tierstunde – Der wilde Waldmops“ präsentiert. Die
etwa 50 cm großen Bronzefiguren sitzen, stehen, schlafen, schnüffeln und heben das Bein.

Insgesamt kann man 22 Waldmöpse im Stadtgebiet entdecken. Weitere vier Waldmöpse sind
bereits in Planung und die Standorte wurden schon bestimmt. Wir haben an diesem Tag 19
Exemplare aufgesucht und dabei den interessanten Ausführungen unseres Stellvertreters zu
jedem einzelnen Waldmops gelauscht, natürlich mit einem Augenzwinkern, ganz im Sinne von Loriot.

Bei dem 2,5 stündigen Spaziergang wurde neben Wissenswertem rund um den ausgewilderten
Waldmops auch die Geschichte der Stadt und deren Entwicklung erlebbar erwandert, was den
Beteiligten sichtbare Freude bereitete.

Nach einem verdienten Mittagessen konnten wir ganz im Sinne von Loriot feststellen:
Ein Leben ohne Mops ist möglich, aber sinnlos – Ein Leben mit Diabetes ist möglich,
aber ohne Bewegung nicht gut und ungesund! Mops

Herr Eichhorst   (Bild und Autor)

  


Mitteilung aus dem Landesvorstand Brandenburg des DDB (Juli 2017)

Als Gäste in Slubice

Am 01.07.2017 waren die beiden Vorstandsvorsitzenden Wilfried König und Uta Weiß, Erika und Siegmund Schneider Slubice von der SHG Mahlow und Thoralf Schmidt als Leiter der SHG FFO
zum 10-jährigen Jubiläum des Diabetikerverbandes der Region Slubice eingeladen. Im festlich geschmückten Saal der Bar “ WITKACY“ wurden wir von herzlich begrüßt.
Der Vorsitzende des lokalen Vereins Herr Marian Szewczyk und der Vorstandsvorsitzende des Landesverbandes Zielona Gora,
Herr Jan Tokarski stellten die Entwicklung des Verbandes mit allen Erfolgen, aber auch mit den aufgetretenen Problemen vor. Um viele Verordnungen und Kostenübernahmen im Rahmen der Diabetestherapie müssen polnische Diabetiker kämpfen, fast alles muß selbst finanziert werden.

Vertreter der städtischen Behörden überbrachten den Jubilaren ihre Glückwünsche und die Wertschätzung der Arbeit für die an Diabetes erkrankten Menschen. Ebenso gratulierte der 1. Vorsitzende Wilfried König zum Jubiläum und Frau E. Schneider, die gleichzeitig als Übersetzerin fungierte, verlas unser Glückwunschschreiben auf Polnisch.
Danach wurden aktive und verdienstvolle Mitglieder und Unterstützer geehrt.

Nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung gab es ein leckeres Speisenangebot und wir nutzten die Gelegenheit, uns mit polnischen Diabetikern und Erikas Hilfe auszutauschen. Es herrschte eine zwanglos freundschaftliche Atmosphäre, sogar das Tanzbein wurde geschwungen.

Für die nächste Aktion des Bezirksverbandes der polnischen Diabetiker am 29.07.17 bei der der Sport im Mittelpunkt steht, liegt ebenfalls eine Einladung an uns vor. Und wir haben unsere polnischen Mitstreiter für die Veranstaltung anläßlich des Weltdiabetestages nach Potsdam eingeladen.

Wir sind guter Hoffnung, dass sich die Zusammenarbeit zwischen den beiden Verbänden weiter gut entwickelt, trotz aller Turbulenzen in der „großen Politik“.

An dieser Stelle nochmals ein großes DANKESCHÖN an Erika Schneider für die wertvollen Dolmetscherdienste!

  

Uta Weiss, 2.Vorsitzende des DDB LV Brandenburg   (Autorin, Foto: Siegmund Schneider )

  


Mitteilung aus dem Landesvorstand Brandenburg des DDB

Erweiterung der Öffentlichkeitsarbeit des DDB LV Brandenburg

Ab sofort wird der Landesverband Brandenburg auch auf   facebook   präsent sein.

Weiterhin wird die Präsenz auch auf die Plattform "youtube" erweitert, wo aktuell zwei Videos abrufbar sind.

  


Mitteilung aus dem Landesvorstand Brandenburg des DDB

15. Diabetikertag im Immanuel - Klinikum Bernau

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Am 17.06. kamen viele interessierte Diabetiker aus Bernau und Umgebung trotz der Großbaustelle auf dem Klinikgelände in das
Immanuel- Klinikum und Herzzentrum Brandenburg in Bernau, um sich beim mittlerweile 15. DIABETIKERTAG über Neues rund um den Diabetes
zu informieren. Herr Linke als Geschäftsführer und der Schirmherr , Herr Bürgermeister Stahl, eröffneten die Veranstaltung und wiesen
auf die Bedeutung einer guten ambulanten und stationären Betreuung für Menschen mit Diabetes hin.

OA Schwill übernahm die Moderation der Veranstaltung.
U. Weiß überbrachte als 2. Vorsitzende des DDB- Landesverbandes (u. Leiter der SHG Pumpe/Typ1 ) die Grüße des Landesvorstandes.
Sie informierte über aktuelle Veränderungen in der Landschaft der Selbsthilfeverbände und ermunterte die vielen Bernauer Diabetiker,
sich in den SHG einzubringen, nicht nur für sich selbst Gutes zu tun, sondern auch um den hohen Altersdurchschnitt der Mitglieder auszugleichen.
Als 1. Referentin stellte Fr. Dr. Schade „Interessantes und Wissenswertes über den HbA1C- Wert „vor .
Diabetesberaterin N. Jonas stellte das Thema „Gesunde Ernährung – eine Frage des Geldes?“ in den Mittelpunkt ihrer Ausführungen.

In der Pause wurden unter dem Slogan „IMMANUEL KOCHT“ leckere Snacks auf Tofubasis angeboten.
Anschließend stellte die Hautärztin Frau Dr. Duhn in ihrem Referat den Zusammenhang von Diabetes und Hauterkrankungen vor.

Ein Fazit: nicht selten wird der Diabetes erst bei einer Hauterkrankung diagnostiziert.
OA Schwill machte Ausführungen zum Thema „Armut und soziale Benachteiligung – als unterschätzter Faktor für Diabetes“.
In einem interessanten Vortrag von OA Dr. Kühnel war „Diabetes und Wunden“ das zentrale Thema.
Bei allen sehr informativen Referaten erhielten die Zuhörer sofort Antwort auf ihre Fragen.

Eine bunt gemixte Industrieausstellung von Pharmafirmen und einheimischen Gesundheitsanbietern umrahmte den Diabetikertag;
Blutzucker - und Blutdruckwerte konnten sich die Besucher von Mitarbeitern der Klink kontrollieren lassen.
An unserem Stand der SHG holten sich viele Gäste Tipps und Informationen für den Alltag mit Diabetes und das Info-Material
fand reichlich Abnehmer.

Der 15. Diabetikertag fand mit schmackhaften Eintopfgerichten der Klinikküche seinen Abschluß.

Ein großes DANKE an alle , die dazu beigetragen haben, dass die gut besuchte Veranstaltung ein weiterer Erfolg für dieses
„Für Diabetiker geeignetes Krankenhaus“ werden konnte!

  

Uta Weiss, 2.Vorsitzende   (Autorin und Fotos )

  


Mitteilung aus dem Landesvorstand Brandenburg des DDB vom 06.06.2017

Diabetiker auf Reisen
Bericht von einem Ausflug nach Hohenelse

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Die Diabetiker-Selbsthilfegruppe (SHG) Mahlow und Umgebung unternahm am 1. Juni 2017 ihre jährliche Exkursion, diesmal zur Rehabilitationsklinik Hohenelse am Rheinsberger See. Ziel des Ausflugs war, die Therapiemöglichkeiten für Diabetes-Patienten in dieser Rehaklinik kennenzulernen. Eine der drei Diabetes-Beraterinnen, Frau Heike Brandt, erläuterte in einem ca. einstündigen Vortrag – neben ausführlichen und fundierten Informationen über die Klinik - sehr anschaulich vor allem den täglichen Umgang mit dem Diabetes Typ II und die vielfältigen Möglichkeiten zur Senkung der Blutzuckerwerte sowie die entsprechende Festlegung der Insulin- bzw. Medikamentendosis. Breiten Raum nahm im Vortrag von Frau Brandt und in der anschließenden regen Diskussion die richtige und zweckmäßige Ernährung von Diabetes-Patienten ein. Besonderes Interesse galt der Durchführung von je zwei Hafer- bzw. Reis-Tagen, dem Verzehr von Vollkorn – Haferflocken bzw. Naturreis zu den Hauptmahlzeiten.Den Gruppenmitgliedern wurden Handzettel zur Verfügung gestellt, in denen die Zubereitung der Hafer- bzw. Reis-Gerichte beschrieben war. Fazit: Viele von uns wollen diese Therapiemöglichkeiten zur Senkung des Blutzuckerspiegels mit ihren Ärzten besprechen und zu Hause ausprobieren.

Großes Interesse fanden auch die historischen Instrumente, Bücher und Informationstafeln zum Umgang und zur Beherrschung des Diabetes in früheren Zeiten, die in einem Raum der Bibliothek ausgestellt sind. Unser Aufenthalt wurde mit einem Rundgang durch einige Abteilungen der Klinik beendet. Begonnen hatte er mit einem sehr leckeren Mittagessen in der Kantine, das die Gruppenmitglieder natürlich selbst gezahlt haben. Den dortigen Mitarbeitern sei Dank gesagt. Die Mitglieder der SHG sprachen sich alle sehr positiv über den Besuch dieser Rehaklinik aus. Viele meinten, dass Hohenelse der richtige Ort sei, wenn man zur Behandlung von Diabetes oder auch anderer Krankheiten eine solche medizinische Einrichtung benötigt. Unseren Dank sprechen wir auf diesem Wege auch der “AOK Nordost – Die Gesundheitskasse“ und speziell Herrn Detlef Fronhöfer aus für die finanzielle Unterstützung, durch die diese Exkursion überhaupt erst möglich wurde.

Ein komfortabler Bus von „Herz-Reisen“ Zossen mit Herrn Mike Ribbecke am Steuer brachte uns gut und sicher nach Hohenelse und wieder zurück nach Hause. Auch den Mitarbeitern dieser Firma sei gedankt. Im nächsten Jahr plant die SHG Mahlow eine Exkursion nach Polen, um eine Diabetes-Einrichtung dort kennenzulernen und mit Hilfe des Landesverbandes in Potsdam partnerschaftliche Beziehungen zu einer Diabetiker-Gruppe herzustellen. Erste Kontakte sind hergestellt.

  

Erika und Siegmund Schneider   (Autoren und Foto )
Diabetiker - Selbsthilfegruppe Mahlow

  


Mitteilung aus dem Landesvorstand Brandenburg des DDB vom 20.05.2017

Landesdelegiertenversammlung 2017

33 Amtsträger und Delegierte des LV Brandenburg e.V. trafen sich am 20.Mai 2017 im „Tagungshaus der Hoffbauer Stiftung“ in Potsdam-Hermannswerder
zur diesjährigen Landesdelegiertenversammlung.
Nach der Eröffnung durch den 1. Vorsitzenden Wilfried König stellte die 2. Vorsitzende Uta Weiß den Tätigkeitsbericht 2016 des Vorstandes vor;

Schwerpunkte waren folgende Projekte:

  • Festveranstaltung zum 25-jährigen Jubiläum des LV;
  • Start der Entwicklung einer Diabetes-App;
  • Arbeitskreis Offensive für die Öffentlichkeitsarbeit in der Landeshauptstadt Potsdam;
  • PC-Kurs für SHG-Leiter;
  • Besuch der Reha-Klinik Rheinsberg-Hohenelse;
  • Aktionstag zum Weltdiabetestag.

1LDV 2LDV 3LDV
4LDV 5LDV

Ein hoher Stellenwert ist und bleibt die Gewinnung neuer Mitglieder, vor allem junger Leute; zumal wir wie viele andere Verbände auch einen hohen Altersdurchschnitt aufzuweisen haben. Kritisch angemahnt wurde die mangelnde Bereitschaft, Ämter im Verband zu übernehmen. Der anschließende Finanzbericht der Schatzmeisterin Erika Neumann wies eine positive Bilanz des Verbandes für 2016 aus und bildet somit eine solide Basis für 2017.

Den Prüfbericht der 3 Revisoren stellte Herr S. Kramer vor; er bescheinigte dem Vorstand eine ordentliche Arbeit und schlug der Delegiertenversammlung die Entlastung des Vorstandes vor, der alle Anwesenden zustimmten.
Über Vorstandsbeschlüsse zu notwendigen Berufungen wurde vom 1.Vorsitzenden berichtet.
Als nächstes wurden 7 Mitglieder für ihre sehr aktive Arbeit im LV und den SHG geehrt.

Anschließend informierten die beiden Vorsitzenden über eine Arbeitstagung der DDF, die Bundesdelegiertenversammlung mit Neuwahl des Bundesvorstandes und dem „Round Table“ aller Diabetes- Selbsthilfeorganisationen und beantworteten natürlich die Fragen zur Thematik.

Nach der Mittagspause referierte Herr J. Straub als Medizinprodukteberater über das Thema „Bedeutung und Wirkungsweise der physikalischen Gefäßtherapie von BEMER auf den Diabetes“.

Als nächsten Gast konnten wir Herrn Dr. Klaus-Dieter Warz begrüßen, der als deren Bundesvorsitzender die neue Selbsthilfeorganisation „Deutsche Diabetes Föderation“ vorstellte. Er gin ebenfalls auf den o.g.„Round Table“ ein und betonte, dass nur gemeinsam von allen Vertretern der Diabetesszene Anliegen der Betroffenen umgesetzt werden können. Wir als LV BB sind an einer guten Zusammenarbeit mit der DDF in Form einer Kooperationsvereinbarung interessiert; von gemeinsamen Aktionen profitieren wir alle.
Zu allen Themen der Tagesordnung hatten die Delegierten die Möglichkeiten zur Diskussion.

Mit Sketchen regte Frau van Kampen (vom LV Sachsen-Anhalt) humorvoll
unsere Lachmuskeln als letzten Punkt der Veranstaltung an.

Nach dem Schlusswort des 1.Vorsitzenden konnten wir weiter fachsimpeln und uns bei einem Imbiss für die Heimreise stärken.

  

Uta Weiss, 2.Vorsitzende   (Autorin und Fotos )

  


Mitteilung aus dem Landesvorstand Brandenburg des DDB vom 08.05.2017

Offensive für die Öffentlichkeitsarbeit ist aktiv
Neuer Treff in Slubice

Slubice

Am 03. 05.2017 organisierte Frau E. Schneider aus der SHG Mahlow in Absprache mit dem Landesvorstand
in Slubice eine Beratung mit dem Vorstand des
Polnischen Diabetikerverbandes der Region Slubice und Umgebung.

Mit von der Partie waren die Dolmetscherin
Frau Zdziabek-Bollmann und Herr Dr. Geldener mit seinem Kameramann,
der Episoden der Arbeitsberatung mit der Kamera festhielt.

Es wurden Schwerpunkte der weiteren Zusammenarbeit fixiert und Terminabsprachen, sowohl in Polen, als auch bei uns getroffen.

  

Der erste Höhepunkt ist der Europatag am 09.Mai, wo in Frankfurt- Slubice u.a. quasi quer über die Stadtbrücke auf beiden Seiten
gemeinsame Aktionen der beiden Partnerstädte geplant sind.

Auch der Polnische Verband bietet an seinem Stand Informationen und diabetesrelevante Untersuchungen wie Blutzucker- und
Blutdruck- Messungen an.

  

Wir hoffen, dass die Zusammenarbeit an frühere Zeiten anknüpft und wir erfolgreich, natürlich unter Einbeziehung
vieler Selbsthilfegruppen, unsere Erfahrungen für die Betroffenen auf beiden Seiten der Grenzen nutzen können.

  

Uta Weiss, 2.Vorsitzende   (Autorin und Fotos )

  


Mitteilung aus dem Landesvorstand Brandenburg des DDB vom 18.04.2017

Offensive für die Öffentlichkeitsarbeit

Zur Entwicklung einer erfolgreichen Öffentlichkeitsarbeit in unserem Landesverband mit dem Schwerpunkt Landeshauptstadt Potsdam
wurden uns erfreulicherweise Projektmittel zugesichert.

Öffentlichkeitsarbeit
Um die Ziele zu fixieren und eine Strategie zu einer effektiven Öffentlichkeitsarbeit zu starten, trafen sich am
10. Februar diesen Jahres medienerfahrene Akteure der Stadt Potsdam neben Vertretern des medizinischen Beirats
mit dem Landesvorstand zu einer recht konstruktiven Arbeitsberatung.
Schwerpunkte waren u.a. die bessere Nutzung neuer Medien, sowohl digital als auch als printmäßig
sowie die Entwicklung einer Diabetes-App, die vor allem junge Leute ansprechen soll.

Es wurden viele Aspekte des Projektes ausgiebig diskutiert und Arbeitsgruppen gebildet.
Wir werden Sie über die weiteren Entwicklungen auf dem Laufenden halten.

  

Uta Weiss, 2.Vorsitzende   (Autorin und Foto)

  


Mitteilung aus dem Landesvorstand Brandenburg des DDB vom 10.03.2017

Informationen zur Mitgliederzeitschrift

Liebe SHG-Leiter, liebe Mitglieder, liebe Förderer,

Wir haben bei einem guten Gespräch mit Herrn Senn, dem Geschäftsführer des Kirchheim- Verlages einen akzeptablen Vertrag für die Mitgliederzeitschrift
„Diabetes Journal“ abschließen können. An Stelle der bisherigen aller 2 Monate erscheinenden SUBKUTAN bieten wir monatlich (also 12 Hefte pro Jahr)
das Diabetes Journal vorerst mit 1- 2 Verbandsseiten an. Die erste Ausgabe finden Sie dann Ende März für den Monat April 2017 in Ihrem Briefkasten.
Der Abo-Preis ist wie bisher bei der SUBKUTAN im Mitgliedsbeitrag enthalten, wobei für 2017 für uns erst mal Mehrkosten anfallen. Aber so sind wir in der Lage,
Sie weiterhin mit aktuellen Informationen versorgen zu können.

Für den Landesteil werden wir uns auf die Veröffentlichung der wichtigsten Aktionen des Landesverbandes beschränken.

Schicken Sie uns trotzdem die Berichte über Ihre Aktivitäten, welche ich dann auf unsere Internetseite bringe bzw. für andere Veröffentlichungen sammle.
Medizinhistorische Beiträge werden künftig im Mantelteil des Diabetes Journal erscheinen.
Alle Mitglieder, die bisher ohnehin ein Abo des Diabetes Journal haben, sollten uns bitte darüber informieren und auch die Abo-Nr. mitteilen.
Wir bitten alle SHG-Leiter, Ihre Mitglieder über dieses Schreiben zu informieren, auch diejenigen, die nicht an Ihren Gruppenzusammenkünften teilnehmen!

Ihre Artikel/Beiträge werden weiter gesammelt und wahlweise auf unserer Internetseite bzw. den Mitgliederzeitschriften veröffentlicht.

Sie können mich auch gern unter u.weiss@ddb-brb.de bzw. Telefon 030 9114868 ansprechen bzw. mich auch in der Geschäftsstelle kontaktieren!

Mit freundlichen Grüßen,

Uta Weiß / 2.Vorsitzende und Redaktion

  


Mitteilung aus der SHG Eichwalde vom 20.02.2017

10 Jahre Nordic Walking in der Diabetes-Selbsthilfegruppe Eichwalde

Das aus dem Englischen stammende Lehnwort bedeutet „ Laufen mit hüfthohen Stöcken“.

Diese Art der Laufbewegungen ist schonend und nicht nur für Diabetiker sehr gesundheitsfördernd. Selbst ältere und sich gerade in einer
gesundheitlichen Rehabilitation befindlichen Menschen können diese Lauf –und Bewegungsart wahrnehmen. Dabei kommt es nicht auf die Länge
der Strecke an. Waldwege, die wir in unserer Eichwalder Umgebung reichlich haben, sind für diese Bewegungsart günstig und unterstützen
nicht nur den Herzkreislauf, sondern auch den Zuckerstoffwechsel hervorragend. Daher entschlossen sich Mitglieder der SHG Eichwalde,
zu der auch viele Diabetiker der Umgebung angehören, im September 2006 mit der Nordic walking- Gruppe zu beginnen. Hervorzuheben ist
dabei die zuverlässige und kompetente Anleitung durch meinen Stellvertreter Herrn Wilfried Helm. Die Gruppe trifft sich unabhängig von
der Jahreszeit regelmäßig Montags, um je nach Möglichkeit in kleineren Gruppen abgesteckte Wegstrecken von 3 bis 10 km zu gehen.
Natürlich wird der Zuckerstoffwechsel im Auge behalten. Bei lockerer Unterhaltung lernt man sich besser kennen und das belebt auch
die Arbeit unserer SHG, die im Juni 2017 ihr 15-jähriges Bestehen würdig begehen wird. Soweit Einzelkurse erstmalig wahrgenommen werden,
übernimmt die jeweilige Krankenkasse auf Antrag einen Teil der Kosten für externe Trainer, die nicht unserer SHG angehören.
Diese Einzelkurse sind aber keine Voraussetzung für eine Teilnahme an unserer Nordic Walking –Gruppe, die nach Möglichkeit auch an
offiziellen Herbst- und Silvester-Läufen teilnimmt. Wir sind auch für Nichtdiabetiker offen, quasi als Prävention, um durch Bewegung
eine möglichen Erkrankung an Diabetes mellitus zu verzögern.
Manch einer der Teilnehmer hat sich dann auch entschlossen, Mitglied im DDB zu werden bzw. die Arbeit der SHG aktiv zu unterstützen.
Wissensvermittlung und sportliche Betätigung sind die Hauptanliegen unserer ehrenamtlichen Arbeit, zu der wir gerne jüngere Menschen motivieren wollen!
Wir laden alle Interessenten und unsere Mitglieder ein, mit dem Nordic Walking-Lauf und Bewegung aktiv auf die eigene Gesundheit Einfluß zu nehmen.

Siegesmund Kramer
Leiter der SHG Diabetes Eichwalde im DDB Landesverband Brandenburg e.V.

  


Mitteilung aus dem Landesvorstand Brandenburg des DDB vom 28.01.2017

Antrag auf Ausstellung einer Zuwendungsbestätigung

Ab sofort können durch die SHG-Leiter Anträge auf Ausstellung einer Zuwendungsbestätigung mittels eines Formulars gestellt werden.
Der Vordruck ist unter "Internes / Arbeitsunterlagen" zu finden.

E. Neumann
Schatzmeisterin

  


Mitteilung aus dem Landesvorstand Brandenburg des DDB

Aktionstag unter dem Motto „DIABETES ERKENNEN – AKTIV HANDELN – LEBENSQUALITÄT ERHÖHEN“

Anläßlich des Weltdiabetestages führte der Landesvorstand Brandenburg am 12.1.16 in Kooperation mit dem St. Josefs-Krankenhaus in den Räumen der Geschäftsstelle einen Aktionstag unter dem Motto
„DIABETES ERKENNEN – AKTIV HANDELN – LEBENSQUALITÄT ERHÖHEN“ durch.

Der 1.Vorsitzende des Landesverbandes Wilfried König eröffnete die Veranstaltung und begrüßte die zahlreich erschienenen Besucher. In ihren Grußworten wurde das ehrenamtliche Engagement im Rahmen der Selbsthilfe durch Frau Almuth Hartwig-Thiedt, Staatssekretärin im Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Landes Brandenburg und Herrn Mike Schubert, Beigeordneter u. Leiter des Geschäftsbereiches 3 für Soziales, Jugend, Gesundheit und Ordnung der Stadt Potsdam ausdrücklich gewürdigt. Frau OA Dr. Kühne (SJK) stellte in ihrem Impulsreferat alte und neue Therapiemöglichkeiten für die Diabetesbehandlung vor.

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In einer Pause konnten sich die Gäste mit einem schmackhaften Imbiss und Getränken stärken. Auch waren kostenfrei BZ und Blutdruckkontrollen (Ost-Apotheke Potsdam), Fußdruckmessungen (Sanitätshaus Kniesche Potsdam) und die Überprüfung der Lungenfunktionsprüfung (Facharztpraxis Dr. Müller Potsdam) im Angebot. Pharmafirmen stellten Ihre Produkte vor und führten vielfältige Beratungen zum Umgang mit Diabetes im Alltag durch. Am Stand des Landesverbandes informierten sich viele Besucher über die Arbeit des DDB und der SHG, ebenso waren neben individuellen Gesprächen diverse Informationsmaterialien reichlich gefragt. Das Vortragsprogramm wurde als Workshops zu vier diabetischen Themenschwerpunkten fortgesetzt:

  • Das diabetische Fußsyndrom
  • Leber versus Diabetes Ernährungsstrategien
  • Diabetesbedingte Veränderungen am Auge
  • Gut zu Fuß - Schuhversorgung und Wundmanagement

Bedingt durch die versetzten Zeiten und kleineren Räume konnte jeder mindestens zwei Workshops besuchen und so für sich mehr Informationen gewinnen; diese Aufteilung und die hat die meisten Besucher angesprochen. Auch die Inhalte und die Qualität der Vorträge wurden sehr positiv gewertet.

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Insgesamt war dieser Tag mit knapp 100 Besuchern eine gelungene Veranstaltung.

Wir möchten uns ganz herzlich bei der BKK Mitte für die Projektförderung und dem St. Josefs- Krankenhaus, welches uns die Flyer druckte und auch großzügig finanzierte, bedanken.
Aus dem SJK gilt der ganz besondere Dank Frau Ulrike Gerstmann, die uns über die ganze Vorbereitungsphase hinweg als sehr kompetente Ansprechpartnerin zur Verfügung stand und auch daran erinnerte, dass die Klinik mit dem DDB zum 10.Mal gemeinsam einen Diabetikertag gestaltete!
Ebenso ganz herzlichen Dank an die Referenten, Firmen und Mitarbeiter, welche die Untersuchungen kostenlos durchführten und nicht zuletzt an die Praxis Dr. Müller,die uns freundlicherweise Räume zur Verfügung stellte und die fleißigen Mitglieder, die die Vorbereitung und Durchführung des Aktionstages absicherten.

  

Uta Weiß / 2. Vorsitzende

Text und Fotos:   Uta Weiß

  


Würdigung eines verdienstvollen Diabetologen Deutschlands

Verfasser:

Dr. med. Bernd Wegner, D-03042 Cottbus, Seeaue 3
Dr. med. Heinz Schneider, D-15831 Blankenfelde-Mahlow, Leonard-Bernstein-Ring 60

Professor Dr.med. Alfred Lublin – ein verdienstvoller deutscher Diabetologe (1895 - 1956)

Lublin
Vor 60 Jahren verstarb im Exil in Bolivien Professor Dr. med. Alfred Lublin. Er war ein verdienstvoller deutscher Diabetologe, Schüler von Minkowski und Katsch. Wegen seiner jüdischen Herkunft wurde er 1938 aus Deutschland vertrieben. Danach geriet er zeitweilig in Vergessenheit. Medizinhistorische Forschungen der letzten Jahre ermöglichen jetzt eine fundierte Darstellung seiner Persönlichkeit und seines Wirkens.

Alfred Lublin wurde am 4.Mai 1895 als erster der beiden Söhne des Landgerichtsrates, des Geheimen Justizrates Alfred Lublin und seiner Ehefrau Elise, geb. Michelly, in Bischofsburg/Ostpreußen, jetzt Biskupiec/Polen, geboren. Er wurde evangelisch getauft. Wegen Versetzung des Vaters zog die Familie 1905 nach Königsberg. Die Stadt sollte in Lublins Leben eine zentrale Rolle spielen. Das Abitur bestand er im März 1913 am Königlichen Wilhelmsgymnasium in Königsberg. Nach dem Abitur folgte das Studium der Humanmedizin in Genf, Königsberg und Halle (Saale), unterbrochen von militärischen Einsätzen als Freiwilliger im Ersten Weltkrieg auf den russischen, mazedonischen und westlichen Kriegsschauplätzen. Er erhielt das Eiserne Kreuz 1. Klasse.

Seine ärztliche Vorprüfung bestand er 1916 in Königsberg. 1919 legte er in Halle das medizinische Staatsexamen ab. Dort wurde er im selben Jahr mit einer Arbeit zu einem gynäkologisch-geburtshilflichen Thema zum Dr. med. promoviert. Danach kehrte er wieder nach Königsberg zurück und war dort von Oktober 1919 bis April 1920 am Pathologischen Institut der Universität tätig. Im Mai 1920 wechselte Lublin als Assistent an die Medizinische Klinik der Universität Breslau. Direktor der Klinik war zu der Zeit bis zu seiner Emeritierung 1926 der berühmte Internist und Diabetologe Professor Dr. med. Oskar Minkowski (1858 – 1931). Minkowski hatte 1889 in Straßburg /Elsass zusammen mit dem Internisten Professor Dr. med. Josef von Mering (1849 – 1908) den Pankreasdiabetes bei Experimenten an Hunden entdeckt. An der Klinik von Minkowski wurde bei Lublin ein besonderes Interesse für die Endokrinologie und den Stoffwechsel geweckt. Er entwickelte dort ein Mikroverfahren zur Bestimmung der bei Stoffwechselentgleisung erhöhten Werte von Aceton und ß-Oxybuttersäure im Urin und im Blut (1922), befasste sich mit der diabetischen Azidose (1923) und mit dem Diabetes mellitus bei Schwangerschaft (1924). Außerdem untersuchte er den Einfluss des oralen Antidiabetikums Synthalin auf den Atemstoffwechsel der Diabetiker (1927). Zuvor hatte er sich Im März 1925 mit der Arbeit „Beiträge zum Studium des Stoffwechsels bei der endogenen Fettsucht“ und der Antrittsvorlesung „Neuere Gesichtspunkte in der Theorie und Klinik der Zuckerkrankheit“ habilitiert.

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Mitteilung aus dem Landesvorstand Brandenburg des DDB

Exkursion in die Diabetes - Rehaklinik Rheinsberg-Hohenelse am 05.10.2016

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                        Fotos (privat):    Teilnehmer aus dem Landesverband Brandenburg des DDB

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Exkursion in die Diabetes - Rehaklinik Rheinsberg-Hohenelse Am 05.10.16 unternahmen 45 Mitglieder aus unseren SHG eine Reise nach Rheinsberg, wo sich im Norden der Stadt die Reha-Klinik für Diabetiker (und Krankheiten des Bewegungsapparates) befindet. Nach der Begrüßung durch den Verwaltungsleiter Herrn Zillmer konnten wir auf dem Weg zum Vortragssaal gleich ein Teilstück der Klinik kennenlernen. Bewußt wurden viele Wege eingebaut, um die Bewegung der Diabetiker zu fördern und ihren Stoffwechsel zu verbessern.

Wir hörten anschließend von Sr. Kathie, eine der Diabetesberaterinnen, einen interessanten Vortrag, der alle diabetesspezifischen Probleme umriß, so das für alle Teilnehmer Neues, aber auch Auffrischungen bereits vorhandenen Wissens angeboten wurden. Danke! Unsere Fragen wurden kompetent beantwortet.

Nach einem schmackhaften Mittagessen führten uns Herr Zillmer und die Chefärztin der Diabetesabteilung, Frau Dr. Nieke, durch das gut bestückte Diabetesmuseum. Die Langzeitdiabetiker unter uns entdeckten so manches Exponat der 60iger und 70iger Jahre wie Spritzenköcher oder Spritzpistole aus der Anfangszeit ihrer Diabetestherapie wieder.

Nach einer kurzen Freizeit fanden sich alle an der Anlegestelle der Reederei Halbeck zu einer 2-stündigen Dampferfahrt über den Grienericksee ein. Der Schiffsführer informierte uns über alle markanten Punkte und Sehenswürdigkeiten rund um den See.

Bei einem Kaffeegedeck gab es lebhafte Gespräche und Austauschmöglichkeiten, bis uns der Bus von „Schlaube-Tours“ zu unseren Einstiegsstationen von Kloster Lehnin bis Frankfurt(Oder) nach Hause brachte.

  

Ganz herzlich möchten wir uns bei der AOK-Nordost bedanken, die uns mit einer Projektförderung diesen informativen Klinikbesuch ermöglichte.

Die Teilnehmer der SHG Pumpe/Typ 1 Bernau

  

  


Mitteilung aus dem Landesvorstand Brandenburg des DDB

Wichtiger Hinweis für Funktionsträger des DDB Landesverband Brandenburg e.V.

Im Internet finden Sie ab sofort einen Vordruck für Anträge auf Fördermittel für Projektförderung durch die AOK-Nordost. Diese Unterlagen sind im internen Teil zu finden,
Zugang aber nur mit Passwort.

Ihr Landesvorstand

  


Mitteilung aus dem Landesvorstand Brandenburg des DDB

Hohe Auszeichnung für Frau Erna Miericke

Erna mit Woidke Am 13.Juni 2016 wurde unser Mitglied Erna Miericke neben anderen prominenten Personen des öffentlichen Lebens (z.B. Ronald Raue, Frank Zander) in der Potsdamer Staatskanzlei mit der höchsten Auszeichnung des Landes Brandenburg geehrt.

Sie erhielt die „Ehrenmedaille des Landes Brandenburg“ (auch „Roter Adler-Orden“ genannt) für ihr über viele Jahre dauerndes Engagement für die Diabetiker des Havellandes vom Ministerpräsidenten Woidke überreicht.

Frau Miericke leitet heute noch vier Selbsthilfegruppen des DDB in ihrer Heimatregion Havelland, wo sie als „Schwester Erna“ einen exzellenten Ruf genießt.

Ebenso hat sie sich in ihrer Präventionsarbeit mit ihrem „Aktionsteam Havelland“, welches kürzlich auf 10 Jahre erfolgreiche Arbeit zurückblicken konnte, verdient gemacht.

Wir gratulieren Frau Miericke ganz herzlich zu ihrer hohen Auszeichnung und wünschen ihr weiterhin noch viel Kraft im Ehrenamt und persönlich alles Gute!

  

Der Landesvorstand

DDB Landesverband Brandenburg e.V.

  


Mitteilung aus dem Landesvorstand Brandenburg des DDB

25 Jahre DDB Landesverband Brandenburg e.V.

mit Landesdelegiertenversammlung in Erkner

LDV 2016

Am 20.05.2016 hatte der Landesvorstand BB e.V. die Delegierten unserer Selbsthilfegruppen zur diesjährigen Delegiertenversammlung in das Bildungszentrum Erkner eingeladen. Die Regularien erfolgten gemäß Satzung und der Vorstand wurde für die Arbeit des Jahres 2015 entlastet. Zu allen Themen wurde konstruktiv diskutiert und gute Vorschläge für die künftige Arbeit eingebracht. Zwei Referate folgten durch Herrn Fronhöfer (AOK Nordost) zu “ aktuellen Fragen der Projektförderung m Rahmen der Prävention und der Selbsthilfe“ und vom Diabetologen Herrn Dr. med. T.Schade über „Wirkprofile von Insulin“. Eine sehr rege Diskussion zu beiden Vorträgen beendete die Delegiertenversammlung. Am Abend trafen wir uns zu einem gemütlichen Beisammensein in der „Bildungslücke“, wo uns von Herrn Retzlaff, Mitglied des Heimatsvereins Erkner, interessante Einblicke in die Geschichte der“ Gerhard Hauptmann-Stadt“ vermittelt wurden. Am 21,Mai konnten wir aus Anlass unseres 25.-jährigen Jubiläums, für das der Ministerpräsident des Landes Brandenburg, Herr Dr. Dietmar Woidke die Schirmherrschaft übernommen hatte, viele Gäste begrüßen: Staats-Sek.

  • Frau Staatssekretärin A. Hartwig-Tiedt vom Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie;
  • Frau M. Seibert; die Vorsitzende des Landesbehindertenbeirates,
  • der Bundesvorstand des DDB;
  • D. Möhler; der ehemalige Bundesvorsitzende
  • Vertreter anderer Landesverbände und Herr Fronhöfer von der AOK Nordost ;
  • eine Delegation des Polnischen Diabetikerverbandes aus Slubice und Zielona Gora

  • und viele andere. Bereits am Einlass gab es als Präsent die kleine Jubiläumsbroschüre „25 Jahre DDB im Land Brandenburg“mit Beiträgen aus den SHG für die Teilnehmer. Nach Eröffnung der Festveranstaltung durch den 1. Vorsitzenden Wilfried König überbrachte Frau Staatssekretärin das Grußwort der Landesregierung und ihres Ministeriums. Anschließend überreichte sie an die 2. Vorsitzende U. Weiß als Dank für ihre Arbeit im DDB seit 2004 bis heute ein Buchpräsent mit der Widmung des Ministerpräsidenten. Als nächster gratulierte Herr Fronhöfer von AOK Nordost, mit der uns seit Jahren eine sehr gute Zusammenarbeit verbindet. Mit seinem Grußwort holte Dieter Möhler die Auszeichnung unseres ehemaligen 1. Vorsitzender E. Nowotnik mit der
    „Ehrenmedaille des DDB“ nach. W. König informierte über eingegangene schriftliche Grußworte.

    Das Mitglied unseres med. Beirats, Herr Dr. med. J. Raabe, Chefarzt der Diabetesabteilung im Krankenhaus Birkenwerder, hielt nun die Festrede zum Jubiläum.

    Nach einer kleinen Pause interviewte Frau U. Häfner unter dem Motto „GEMEINSAM SIND WIR STARK“ auf lockere Art und Weise Herrn Dr.Schneider, S. Ringleb, E. Nowotnik, I.Stang, Ch. Moch und W. Domaschke, die die Entwicklung des Landesverbandes wesentlich mitprägten und noch heute beeinflussen. Im Anschluss wurden 23 verdienstvolle Mitglieder mit der Ehrennadel oder der Ehrenurkunde bzw. Buchpräsenten geehrt und die Erkneraner Symbolfigur „Mutter Wolfen“ übergab in ihreroriginellen Tracht mit einer Helferin Blumen. Die ganze Veranstaltung wurde vom Flötenquartett „Quintasik“, welches 2014 Preisträger beim Bundeswettbewerb „Jugend musiziert“ war, musikalisch umrahmt.

    Mit dem Schlusswort des 1. Vorsitzenden ging dieser gelungene Tag zu Ende.

    Uta Weiß
    2.Vorsitzende des Landesverbandes Brandenburg e.V.

      


    25.03.2015 Mitteilung aus dem Landesvorstand Brandenburg des DDB

    Ehrenamt braucht Anerkennung und Dank

    Gedanken zur Verleihung der Verdienstmedaille an Eberhard Nowotnik

    Autorin:
    Jana Behrend, Schatzmeisterin im Vorstand des Landesverbands Brandenburg

    Das Ehrenamt ist eine wichtige Stütze unserer Gesellschaft. Seit dem Jahr 2007 durfte ich „Jana Behrend“ ein Teil des Deutschen Diabetiker Bundes Landesverband Brandenburg sein. In all diesen Jahren habe ich die ehrenamtliche Tätigkeit sehr schätzen gelernt. Durch die alltägliche Zusammenarbeit mit Eberhard Nowotnik, habe ich selbst mein Wissen und Können erweitert, für die ich heute mehr als dankbar bin.
    Ehrenamtler wie Eberhard Nowotnik haben mich dazu bewogen, mir auch persönlich Gedanken zu machen, welche Möglichkeit es gäbe, diese unersetzbare Zeit die er für seine ehrenamtliche Tätigkeit geopfert hat, zu belohnen.
    Eberhard Nowotnik, der zuletzt als 1. Vorsitzender im Deutschen Diabetiker Bund LV Brandenburg e.V. mehr als nur seine Freizeit, und nicht zuletzt seine Kraft zum Wohle seiner Mitmenschen geopfert hat, hat die heutige Ehrung mehr als nur verdient.

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    Verleihung der Verdienstmedaille des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland an Eberhard Nowotnik, langjähriger 1. Vorsitzender des DDB Landesverband Brandenburg e.V.

    Datum der Verleihung: 30.Oktober 2014

    Am 18. März 2015 durch Herrn Dr. Wilke, Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt (Oder) überreicht

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    Eberhard Nowotnik mit seinen engsten Mitarbeitern Wilfried König (links), Jana Behrend (2.von links) und Uta Weiß (rechts)


    Wortlaut der Dankesrede von Herrn Eberhard Nowotnik:

    Ein Blick zurück auf meine ehrenamtliche Arbeit:

    Meine größte Unterstützung in meinen Funktionen hatte ich von meiner 2011 verstorbenen Ehefrau erhalten.
    Ohne sie hätte mir für meine Arbeit im Landesvorstand der notwendige Freiraum gefehlt.

    Weiterhin gilt mein Dank den Krankenkassen. Die Vertreter der Krankenkassen, besonders der AOK - Die Gesundheitskasse für das Land Brandenburg, haben in all den Jahren immer unsere Arbeit unterstützt, nicht nur finanziell. Ohne Fördermittel könnte jedoch der Verein nicht bestehen.

    Und nicht zuletzt gebührt vielen Mitstreitern unseres Vereins, die mich in meiner langjährigen Arbeit unterstützt haben, mein ganz besonderer Dank. Nur mit allen Funktionsträgern gemeinsam kann eine Vereinsarbeit erfolgreich sein.

    Meine Funktionen im DDB LVBB:

    • 1997/1998 Aufbau eines Diabetikerzentrums in Frankfurt (Oder), gemeinsam mit meiner Frau. Es war das erste Diabetikerzentrum im Deutschen Diabetiker Bund in ganz Deutschland. Es folgte die Übernahme der Funktionen des Schatzmeisters und des Stellvertreters in der SHG Frankfurt (Oder).
    • 1998 – 2011 Über 13 Jahre Mitarbeit für das Diabetikerzentrum
    • 2011 Auflösung des Diabetikerzentrums Frankfurt (Oder) und schwierige Suche nach einer neuen SHG- Leitung.
    • 2003 bis 2006 Stellvertretener Landesvorsitzender, ab 2006 1.Vorsitzender
    • Ab 2009 Mitglied des Erweiterten Bundesvorstandes
    • Ab 2011 Mitglied im Stiftungsrat „Diabetikerstiftung Mittelpunkt Mensch“
    • Schließlich am 17.05.2014 die Niederlegung meines Amtes als 1.Vorsitzender aus gesundheitlichen Gründen und die Beendigung aller Ämter. Das Amt des Schatzmeisters der SHG Frankfurt (Oder) habe ich am 31.12.2014 ebenfalls beendet.
    Zwei Gründe, weshalb die Arbeit besonders schwierig war:

    1. Meine Aufgaben als Schatzmeister, als Stellvertreter, die 13 jährige Mitarbeit im Diabetikerzentrum Frankfurt (Oder) und die Arbeit im Landesvorstand mussten parallel bewältigt werden.

    2. Die Entfernung von der Wohnung zur Geschäftsstelle in Potsdam beträgt 125 km. Die Erfüllung der Führungsaufgaben und die Zusammenarbeit mit den Vorstandsmitgliedern waren nur mit hohem persönlichem Einsatz möglich.

    Es erforderte Bahnfahrten oder Fahrten mit dem Privat- PKW, bzw. eine fast tägliche Zusammenarbeit unter Nutzung der Kommunikationswege zwischen meinem Büro in Frankfurt (Oder) und der Landesgeschäftsstelle. Die Arbeit war unter diesen Bedingungen sehr aufwendig.

    Es gab zusätzliche Arbeits- Schwerpunkte:
    1. 1996 - 2006 10 Jahre Zusammenarbeit mit dem polnischen Diabetiker- Verein im Lebuser Land mit ca. 40 gemeinsamen Veranstaltungen beiderseits der Oder unter dem Motto „Diabetes kennt keine Grenzen“.

    Mitglieder polnischer Diabetikergruppen wurden zu besonders vorbereiteten Veranstaltungen nach Frankfurt (Oder) eingeladen, im Gegenzug besuchten unsere Vorstandsmitglieder und SHG- Mitglieder Veranstaltungen in vielen Selbsthilfegruppen des Lebuser Landes in Polen.

    2. 2008 - 2012 Als Mitglied des Erweiterten Bundesvorstandes:
    Der Kampf um die Erhaltung des Deutschen Diabetiker Bundes als Gesamtverband bis hin zum erzwungenen Rücktritt des gesamten Bundesvorstandes.
    Die Übernahme des DDB durch eine neue Organisation konnte weitgehend verhindert werden. Der Versuch hatte nur einen Teil- Erfolg. Drei von 16 Landesverbänden haben sich für einen anderen Weg entschieden.
    Der DDB hat seinen Status einer unabhängigen Selbsthilfeorganisation behalten. Er erfüllt weiterhin die Voraussetzungen für die Beantragung von Fördermitteln bei den Krankenkassen. Inzwischen gibt es in den drei Bundesländern wieder Regional- Verbände des DDB. Er ist damit wieder bundesweit kompetenter Ansprechpartner für Betroffene.

    Ein wesentliches Ziel habe ich jedoch nicht erreicht, das ist die Schaffung eines bezahlten Arbeitsplatzes für die Büroleiterin der Landesgeschäftsstelle, wie bei mehreren Vereinen in Potsdam. Wir alle wissen, die Bürokraft ist die Seele jeden Vereins. Wir hatten immerhin ca. 60 Selbsthilfegruppen im Land Brandenburg. Alle meine Bemühungen um Unterstützung bei der Landesregierung, beim Paritätischen, bei der LAG-SH und bei den Krankenkassen blieben ohne Erfolg. Vielleicht gibt es heute bessere Voraussetzungen für die Einrichtung eines solchen Arbeitsplatzes für einen der größten Vereine in Brandenburg. Man sollte dabei immer beachten, es geht um die Bekämpfung einer auch in Brandenburg weit verbreiteten Volkskrankheit.
    Ich würde mich freuen, wenn die anwesenden Vertreter der genannten Institutionen eine Lösung des Problems vorantreiben könnten.
    Nach meiner Meinung ist die Landesregierung hier eindeutig in der Pflicht, entsprechende finanzielle Mittel kurzfristig bereit zu stellen und gleichzeitig mehr Gerechtigkeit bei der Verteilung der finanziellen Mittel in der Vereinslandschaft Brandenburgs herzustellen.
    Bei der Bemessung sollten die Verbreitung der Volkskrankheiten in unserem Bundesland und die Mitgliederzahlen der einzelnen Vereine beachtet werden.

    Soweit mein kurzer Rückblick.

    Ich freue mich sehr über diese hohe Ehrung am Ende meiner 18 jährigen aktiven Vereinsarbeit.

    Hier Bilder von der Zeremonie:

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    Eberhard Nowotnik
    mit Medaille und Urkunde



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    Der Oberbürgermeister der
    Stadt Frankfurt (Oder) Herr Dr. Wilke

    überreicht Herrn Eberhard Nowotnik die Auszeichnung

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    Glückwünsche
    vom Ministerpräsidenten
    des Landes Brandenburg zur Auszeichnung


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    Die Verdienstmedaille
    der Bundesrepublik Deutschland



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    Urkunde zur Verdienstmedaille,
    vom Bundespräsidenten unterschrieben

     

     


    Würdigung eines der größten Diabetesforscher Deutschlands

    Verfasser:
    Dr. med. Heinz Schneider, D-15831 Blankenfelde-Mahlow, Leonard-Bernstein-Ring 60
    Dr. med. Bernd Wegner, D-03042 Cottbus, Seeaue 3

    Professor Dr. Oskar Minkowski – der größte deutsche Diabetesforscher

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    Vor rund 83 Jahren, am 18. Juni 1931, ist Professor Dr. Oskar Minkowski, der wohl größte deutsche Diabetesforscher, im damaligen Schloss-Sanatorium Fürstenberg an der Havel an einer Lungenentzündung verstorben. Zugegen waren seine Schüler Dr. Haring, Dr. Rosenthal und Dr. Bittdorf. Beerdigt wurde Oskar Minkowski In einem Gemeinschafts-Ehrengrab mit seinem Bruder Hermann Minkowski (1864 – 1909), dem Lehrer von Albert Einstein, in Berlin auf dem Friedhof Heerstraße/Trakehner Allee.

    Wer war Oskar Minkowski?

    Oskar Minkowski wurde am 13. Januar 1858 als Sohn des jüdischen Kaufmanns und Getreidehändlers Levin Minkowski und seiner Ehefrau Rachel, geb. Taubmann, in Aleksotas (heute zu Kaunas, Litauen, gehörend) im damaligen zaristischen Russland geboren. Um der Judenverfolgung im Baltikum zu entgehen, emigrierte die Familie in den frühen 70er Jahren des 19. Jahrhunderts in das damals weit liberalere Ostpreußen. Hier erwarb Minkowski 1872 die preußische Staatsbürgerschaft. In Königsberg beendete er die in Kaunas begonnene gymnasiale Ausbildung im Altstädtischen Gymnasium. Anschließend studierte er in Freiburg und Königsberg Humanmedizin. Als Assistent des bedeutenden Internisten und Diabetesforschers Professor Naunyn, der Minkowski wegen seiner schnellen Auffassungsgabe und besonderen manuellen Geschicklichkeit sehr schätzte und ihn als seinen bedeutendsten Schüler bezeichnete, entdeckte er bereits 1884 in der Medizinischen Universitätsklinik Königsberg die stark erhöhte Konzentration von ß-Oxybuttersäure im Harn von schwer zuckerkranken Patienten. Nach der noch in Königsberg 1885 erfolgten Habilitation als Privatdozent folgte er seinem Chef, Mentor und Förderer Prof. Naunyn im April 1888 an die Medizinische Klinik der Universität Straßburg.

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    Aus Tageszeitung "Uckermark Kurier" , Autor: Heiko Schulze,   www.nordkurier.de

    Dr. Schneider
    Herzlichen Glückwunsch zum 80. Geburtstag an Dr. med. H. Schneider,
    Ehrenmitglied im DDB Landesverband Brandenburg e.V.


    Mediziner übergibt weltweit einzigartige Langzeitstudie

    Uckermark. Viele Uckermärkerinnen und Uckermärker haben die markante Persönlichkeit von Dr. med Heinz Schneider noch gut vor Augen. Über 30 Jahre, von 1967 bis 1998 wirkte er als Chefarzt der Bezirksdiabetesabteilung Neubrandenburg am Kreiskrankenhaus Prenzlau. Nach der politischen Wende wurde er zudem als Prenzlauer Stadtverordneter in der Kommunalpolitik aktiv. Am Dienstag, dem 7. Januar, wird er im Kreis seiner Familie in Mahlow seinen 80. Geburtstag feiern.

    Das Jubiläum und der derzeitige Gesundheitszustand haben in ihm den Entschluss reifen lassen, seine Ergebnisse einer weltweit einzigartigen Studie in die Hände des Leipziger Diabetologen und Dr. med. habil. Hans-Joachim Verlohren zu übergeben. Ein Kollege, den er kennen und schätzen gelernt hat, wie Dr. Schneider im Gespräch mit dem Uckermark Kurier versicherte.

    Der „Großraum-Knast DDR“, wie der ehemalige Chefarzt scherzhaft die DDR-Verhältnisse beschreibt, haben ihm letztendlich die Möglichkeit zu der einzigartigen Diabetikerprognosestudie eröffnet. 1962, als der spätere Prenzlauer Mediziner als wissenschaftlicher Assistenzarzt im Diabeteszentrum in Karlsburg arbeitete, begann er mit der Studie. Einer bis heute weltweit einzigartigen Dokumentation über den Krankheitsverlauf. Im Altkreis Neustrelitz erhielt er Daten von neu erkrankten Diabetes-Patienten. Insgesamt 147 an Diabetes (Zucker) erkrankten Frauen und Männer erklärten sich bereit, ihre individuellen Daten für Schneiders Studie zur Verfügung zu stellen. Über Jahrzehnte hinweg, in letzter Konsequenz bis zu ihrem Tod, wurden diese gesammelt und ausgewertet. Bis zur Wende 1989 waren noch zehn der Teilnehmer am Leben. Die letzte Teilnehmerin starb mit 84 Jahren 2013 in Bremerhaven.

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    Artikel von Herrn Dr. Heinz Schneider
    ( Der Autor ist Ehrenmitglied im DDB Landesverband Brandenburg )

    Ein deutscher Diabetologe mit Weltgeltung:
    Professor Dr. Gerhard Mohnike (1918 – 1966) aus Karlsburg in Vorpommern

    Gerhard Mohnike wurde am 6. Januar 1918 als Sohn des Mittelschullehrers Ludwig Mohnike und seiner Ehefrau Emmi, geb. Maurer, in Wiesbaden geboren. Nach dem im dortigen Staatlichen Humanistischen Gymnasium 1937 bestandenen Abitur und der Ableistung des Arbeitsdienstes studierte er ab dem Sommersemester 1938 an der Philipps-Universität zu Marburg und Jena Humanmedizin und setzte kurz nach dem bestandenen Physikum (Ärztliche Vorprüfung) das Studium an der Ernst-Moritz-Arndt-Universität Greifswald fort. Im Juni 1942 legte er dort das medizinische Staatsexamen ab und promovierte noch im gleichen Monat mit dem Thema „Tierexperimenteller Nachweis eines antiexophthalmischen Schutzstoffes“ an der Augenklinik zum Doktor der Medizin, wobei bereits sein Interesse an der Endokrinologie erkennbar wurde. Kurz nach dem Ende des Studiums wurde er von seinem Lehrer Professor Gerhardt Katsch aus Greifswald in das erste deutsche Diabetikerheim Garz auf Rügen versetzt, wo er – selbst an Diabetes erkrankt - im April 1945 zum Heimarzt avancierte.

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