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Aktuelle Informationen          Letzte Aktualisierung:    21. 05. 2020
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Mitteilung aus dem Landesvorstand des DDB LV Brandenburg e.V.vom 21.05.2020

Wichtiges zu Corona - Fortsetzung

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Mitglieder,
nun hält uns die weltweite Pandemie COVID-19 schon ein halbes Jahr im Griff und es ist kein Ende abzusehen. Abstandhalten, Gesichtsmasken und weitere Hygienemaßnahmen gehören zum Alltag. Inzwischen gibt es - je nach Bundesland unterschiedliche - Lockerungen der Einschränkungen: alle Geschäfte sind geöffnet; Restaurantbesuche sind wieder möglich und einiges mehr; natürlich unter Beachtung der vorgegebenen Schutzmaßnahmen. Wir hoffen, dass Sie und wir alle diese sehr turbulente Zeit bisher gut überstanden haben!

Im Vergleich zu vielen anderen Ländern haben wurde diese Pandemie in der BRD bisher relativ gut gemeistert. Daher ist es nicht ganz verständlich, dass es nicht wenige Leute gibt, die meinen, dass Corona gar nicht so schlimm ist und ihren Unmut gegen alle Einschränkungen auf der Straße zum Ausdruck bringen und sich von Fakes irritieren lassen. Ebenso wird gegen einen vermeintlichen Impfzwang lautstark gewettert, dabei gibt es trotz intensiver Anstrengungen der Wissenschaftler vorerst gar keinen Impfstoff oder andere Coronamedikamente!

Natürlich beklagen wir als Selbsthilfeorganisation , dass wir unsere geplanten Vorhaben in den Gruppentreffen und in der für uns wichtigen Öffentlichkeitsarbeit aktuell nicht umsetzen können. Auch bedauere ich, dass die SHG, die in diesem Jahr 20, oder 30-jähriges Bestehen haben, ihre Jubiläen nicht in der vorgesehenen Form durchführen können. Der Landesvorstand kann Ihnen auch noch keine neuen Termine für die aufgeschobenen Veranstaltungen und Höhepunkte benennen, was wir aber zeitnah nachholen. Also haben Sie bitte noch Geduld und versuchen Sie, sich an vorgegebene Maßnahmen zu halten. Für uns als sogenannte gefährdete Menschen, zu denen wir als chronisch Kranke erklärt wurden, kann dies sehr hilfreich sein! Aber nicht nur Corona bedroht die Menschheit weltweit; ein junger Wissenschaftler de Uni Leipzig schickte mir ein Miniplakat mit dem Text :

WARUM HABEN WIR ANGST vor CORONA und vorm KLIMAWANDEL nicht?

Dazu gibt es auf der ganzen Erde erhebliche Defizite, auch hier ist es bitternötig, dass nicht nur die Wissenschaft und Politik, sondern alle Menschen sich schnellstens Gedanken machen, wie beide Gefahren zum Überleben der Menschheit eingedämmt werden könnten!

Ich will keine miese Stimmung machen, aber zum Nachdenken anregen.

Bleiben Sie alle einigermaßen gesund, fit und im Gespräch miteinander!

Uta Weiß
Referentin für Öffentlichkeitsarbeit

  


Mitteilung aus dem Landesvorstand des DDB LV Brandenburg e.V.vom 20.04.2020

Wichtiges zu Corona

Liebe Leserinnen und Leser,
bisher hat uns die Corona- Epidemie viel Disziplin und massive Einschränkungen im Privatleben abverlangt. Wir haben gelernt, zu allen Menschen, die uns beim unumgänglichen Einkauf oder notwendigen Arztbesuchen begegneten, eine räumliche körperliche Distanz einzuhalten. Zum Glück können wir soziale Kontakte zur Familie, Freunden und Bekannten per Telefon, Skype und E- Mail pflegen.. Sogar „richtige“ Briefe werden wieder öfters geschrieben!
Jetzt, während ich Ihnen diese Zeilen schreibe, dürfen wir unsere Gruppentreffen und andere Veranstaltungen nicht durchführen. Viele geplante Projekte im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit können wir nicht realisieren; med. Kongresse und kulturelle Höhepunkte finden in nächster Zeit nicht statt. Viele Menschen sind verunsichert von den pausenlosen Informationen rund um Corona durch die Medien, ganz gleich ob Fakes oder seriöse Aussagen. Es gibt panikartige Hamsterkäufe von Lebensmitteln und Sanitätsartikeln. Man hat den Eindruck, dass es nicht nur die COVID-19-Krise gibt, sondern gleichzeitig einen Massenausbruch von Magen-Darm-Infektionen, wenn man den Umsatz von Unmengen an Toilettenpapier bzw. Küchenkrepp sieht!

In solchen unsicheren Zeiten von Pandemien und weltweiten Krankheitsgeschehen , die mit Einbrüchen der Weltwirtschaft, Steigerung der Arbeitslosigkeit oder Kurzarbeit zusammenfallen, ist Solidarität und eine gute Kommunikation untereinander bei den strengen Kontakt –bzw. Abstandsregeln besonders wichtig. Ich denke da, dass man , soweit möglich, für ältere Nachbarn, wo die Familie weit weg wohnt, kleine Einkäufe und Besorgungen erledigen könnte. Auch um unsere Mitglieder, mit denen wir uns aktuell nicht treffen dürfen, sollten wir uns kümmern. Ich habe mich dazu unter einigen SHG-Leitern, aber auch einzelnen Mitgliedern im Landesverband umgehört: z.b . haben die Mitglieder unserer größten SHG von ihrer Leiterin Ostergrüße mit wichtigen Infos und der Zeitschrift „BEFUND DIABETES“ per Post erhalten. Ähnliches passierte in anderen SHG. Andere telefonieren und mailen regelmäßig miteinander. Auch werden SHG-Leiter um Beratung gebeten; in Bernau sogar von 2 Diabetikern, die nicht zur SHG gehören. Allerdings kennen einzelne Mitglieder gar nicht die Telefonnummer ihres Leiters bzw. hören nichts von ihnen und sind demzufolge nicht aktuell informiert. Sehr schade, besonders wenn sie völlig allein und ohne Angehörige leben!

Eine gute Nachricht: zum Zeitpunkt meiner Befragung ist noch keiner unserer Mitglieder an Corona erkrankt bzw. positiv getestet, auch wenn man uns Diabetiker (undifferenziert) zur Gruppe der besonders Gefährdeten zählt!

Trotzdem bleiben die wichtigsten Anforderungen zum Schutz vor der Infektion: bestehen:
regelmäßiges und gründliches HÄNDEWASCHEN mit Seife 20-30 sec., mindestens 1,5 m ABSTAND halten vom nächsten Menschen!

Zur Auswahl: wenn Handschuhe, dann möglichst aus Baumwolle! Einmalhandschuhe dagegen sind VIRENSCHLEUDERN! Wenn MUNDSCHUTZ, dann allerdings nur bei RICHTIGER Handhabung und ABSTAND, sonst nützt er nicht viel.
Halten Sie zu Hause durch, auch wenn man sich manchmal „auf den Keks“ geht! Die Bewohner der Pflegeeinrichtungen sind viel schlechter dran und für Eltern, die zu Hause arbeiten und ihre Kinder bei Laune halten müssen, ist es auch sehr anstrengend und kompliziert! Ich hoffe , dass in unsere Leben bald wieder –ohne dass wir leichtsinnig werden - mehr Normalität einzieht !

Ich denke, ich spreche in Ihrem Namen, wenn ich dem medizinischen Personal für die großartige Einsatzbereitschaft unter sehr schwierigen Bedingungen zur Rettung von Menschenleben ganz herzlich

DANKE

sage!

Uta Weiß
Referentin für Öffentlichkeitsarbeit

  


Mitteilung aus dem Landesvorstand des DDB LV Brandenburg e.V.vom 7.04.2020

Wichtige Termin - Änderungen

Die Geschäftsstelle Landesvorstandes des DDB LV Brandenburg e.V. bleibt auf Grund von Krankheit bis einschließlich 20.04.2020 geschlossen.

Wilfried König
Vorsitzender DDB LV Brandenburg e.V.

  


Mitteilung aus dem Bundesvorstand des DDB vom 17.03.2020

Wichtige Information zur CORONA-Virus-Pandemie

Sehr geehrte SHG-Leiter**innen, sehr geehrte Ehrenmitglieder, Beisitzer, Revisoren und Gäste

wie angekündigt erhalten Sie die Unterlagen für die am Samstag, 25. April 2020, geplante DDB-Landesdelegiertenversammlung. Die Ereignisse zum Stand der CORONA-Virusausbreitung überschlagen sich tagtäglich. Wir müssen zum Schutz der Gesundheit aller Beteiligten davon ausgehen, dass die Versammlung zu diesem Termin höchstwahrscheinlich nicht stattfinden wird.

Wir werden Sie unbedingt zeitnah über den aktuellen Stand informieren.
Für Fragen stehen wir Ihnen gern an folgenden Tagen zur Verfügung:
Dienstag und Donnerstag von 10.00 Uhr – 16.00 Uhr
Der Anrufbeantworter ist ebenfalls aktiv.
Ausgenommen ist der Donnerstag, 19.03.2020, da bleibt die Geschäftsstelle geschlossen.

Die monatlichen Zusammenkünfte in den Selbsthilfegruppen bitten wir in großer Verantwortung für die Gesundheit der Mitglieder auf die aktuelle CORONA-Virussituation einzustellen. Kontaktiert bitte die vor Ort zuständigen Ärzte.

Ich wünsche uns allen viel Glück, Gesundheit und eine ermutigende Gelassenheit bei der Bewältigung der vor uns stehenden Zeit.

Wilfried König
Vorsitzender DDB LV Brandenburg e.V.

  


Mitteilung aus dem Bundesvorstand des DDB vom 03.03.2020

Neues Coronavirus SARS-CoV-2:
Kein erhöhtes Infektionsrisiko für gesunde Diabetespatienten - DDG rät zu einer guten Blutzuckereinstellung und empfohlenen Hygienemaßnahmen

Weltweit gibt es aktuell mehr als 87.000 bestätigte Infektionen mit dem neuen Coronavirus SARS-CoV-2und rund 3.000 Menschen sind an der Krankheit COVID-19 verstorben.1 Bislang verlaufen die meisten Erkrankungen mild. Da es allerdings bei chronischen Grunderkrankungen zu schwereren Verläufen kommen kann, empfiehlt die Deutsche Diabetes Gesellschaft (DDG) Menschen mit Diabetes eine stabile Blutzuckereinstellung. Dadurch werde das Infektionsrisiko minimiert. Zudem gilt generell, die Infektionsschutz-Maßnahmen des Robert-Koch-Instituts (RKI) einzuhalten, wie die Husten-Nies-Etikette und gründliches Händewaschen. Patientinnen und Patienten mit diabetischen Begleit- und Folgeerkrankungen an Organen wie Herz, Nieren oder Leber, sollten hohe Ansteckungsgefahren – beispielsweise große Menschenansammlungen – verstärkt meiden. Vor Lieferengpässen von Diabetesmedikamenten brauchen sich Patienten nicht fürchten.

Wie Grippeviren kann eine Infektion mit dem Coronavirus SARS-CoV-2 zu Symptomen wie Husten, Schnupfen, Halskratzen und Fieber führen, in einigen Fällen sogar zu Durchfall. „Da die Viruserkrankung in den meisten Fällen mild verläuft, sehen wir bislang auch für Menschen mit Diabetes nicht mehr Gefahr, als bei einem herkömmlichen Grippevirus“, erklärt DDG Präsidentin Professor Dr. med. Monika Kellerer. „Auch hier empfehlen wir die allgemeine vom RKI empfohlene Vorsorge, die auch für die Influenza gilt.“1 Einfache Maßnahmen wie die Husten-Nies-Etikette, gründliches Händewaschen, Hände möglichst fern vom Gesicht halten und ausreichend Abstand zu anderen Menschen einhalten, helfen schon, um sich vor Erregern zu schützen.

Bei Diabetes ist für den Krankheitsverlauf bei Infektionen eine gute Blutzuckereinstellung hilfreich. „Auch im Falle einer Infektion mit dem bislang noch wenig erforschten Coronavirus SARS-CoV-2 gehen wir – analog zur Influenza – davon aus, dass man mit einem ausgeglichenen Stoffwechsel das Risiko für Komplikationen reduzieren kann“, betont DDG Mediensprecher Professor Dr. med. Baptist Gallwitz.

„Haben Diabetespatienten Begleit- und Folgeerkrankungen wie Herzkreislaufprobleme oder Organschäden, sollten sie aktuell jedoch besonders achtsam sein“, warnt Gallwitz, stellvertretender Ärztlicher Direktor der Medizinischen Klinik, Innere Medizin IV, des Universitätsklinikums Tübingen. Im Falle einer Ansteckung mit Coronavirus SARS-CoV-2 haben sie durch ihr geschwächtes Immunsystem und eventuell bereits bestehende Infektionen ein höheres Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf. Das gilt vor allem für Menschen nach einer Organtransplantation mit immunsuppressiver Therapie. Sie sollten sich vor großen Menschenmengen, öffentlichen Verkehrsmitteln und Gebieten, in denen Infektionsfälle bekannt geworden sind, fernhalten.

Lieferengpässe bei Diabetesmedikamenten müssen Patienten nicht befürchten. „Diabetesmedikamente wie Insulin werden vorwiegend in Deutschland, USA, Dänemark, Frankreich, Großbritannien – nicht jedoch China – hergestellt“, berichtet Kellerer. Von einer Medikamentenknappheit für Diabetespatienten ist auch künftig nicht auszugehen. Die Ärztliche Direktorin des Zentrums für Innere Medizin I am Marienhospital in Stuttgart rät daher davon ab, große Vorräte an Medikamenten und Diabetesutensilien, die über die Versorgung von einem Quartal hinausgehen, für sich selbst zu bevorraten.

Sandra Schneller
Bundesvorsitzende DDB

  


Mitteilung aus dem Landesvorstand Brandenburg des DDB vom 04.02.2020

Ehrung für Dr. Jürgen Raabe von der Staatskanzlei des Landes Brandenburg

Wie bereits im Heft 3 angekündigt, würdigte am 21.02.2020 die Staatskanzlei der Landesregierung des Landes Brandenburg die vielfältigen Aktivitäten von Dr. Jürgen Raabe in fast 20 Jahren für uns Diabetiker des DDB Landesverbandes mit der Auszeichnung zum „EHRENAMTLER des MONATS“.

Der Staatssekretär der Staatskanzlei, Herr Dr. Grimm nahm in unserer Landesgeschäftsstelle in Begleitung der Beauftragten für bürgerliches Engagement, Frau Ljuba Philipp, die Auszeichnung als Vertreter der Landesregierung vor. In seiner würdigen Laudatio betonte er den vorbildlichen Einsatz und die jahrelange Unterstützung unserer ehrenamtlichen Arbeit in der Selbsthilfe als Diabetiker für andere Betroffene und dankte für sein Engagement.

Dr_Raabe
     W.König (li), Dr.Raabe mit Dankurkunde (mi), Dr.Grimm (re)

Die Ehrung selbst besteht aus der“ Dankurkunde“ der Landesregierung mit der Ehrenamtskarte und einem wertvollem Präsent. Nach allen guten Wünschen für die Zeit als aktiver Senior nutzten viele der anwesenden ca.35 Diabetiker die Möglichkeit, sich persönlich bzw. im Auftrag ihrer SHG an gemeinsame Zeiten zu erinnern und DANKE zu sagen. Anschließend gab es eine kleine Fotoschau über Episoden der erfolgreichen Zusammenarbeit, für die sich Dr. Raabe selbst mit klugen Ratschlägen bedankte. Danach konnten wir bei einem Imbiss weiter interessante Gespräche führen und uns austauschen.

Dr. Raabe wird uns sicher sehr fehlen - aber ein Lichtblick: er wird weiterhin in unserem medizinischen Beirat mitarbeiten.

Danke auch an die Mitarbeiter der Geschäftsstelle, die zum Gelingen der Veranstaltung beigetragen haben.

Uta Weiß   Referentin für Öffentlichkeitsarbeit im DDB LV BB e.V.              Foto: Dr.Geldener

  


Mitteilung aus dem Landesvorstand Brandenburg des DDB vom 04.02.2020

Eine Aera geht zu Ende …

Am 18.01.2020 hatte die Asklepios-Klinik Birkenwerder zum 27. „ Diabetologischen Symposium“ eingeladen. Anlass war die Verabschiedung von Herrn Chefarzt Dr. Jürgen Raabe in den wohlverdienten Ruhestand. Viele seiner Mitarbeiter, Kollegen, Diabetologen aus umliegenden Praxen und Kliniken waren gekommen, um sich an Zeiten gemeinsamer Arbeit zu erinnern. Auch eine Delegation des Landesverbandes des DDB( der Vorsitzende Wilfried König, Uta Weiß, die Leitungen der SHG Mahlow und KWH, sowie der Vorsitzende DDF Berlin, Rainer Tippel) waren angereist.

Seit 20 Jahren war Dr. Raabe in der Asklepios-Klinik Birkenwerder als Chefarzt der Abt. Diabetologie für seine Patenten, speziell für die Diabetiker und ihre z.T. schwer geschädigten Füße ein kompetenter und beliebter Ansprechpartner. Ehe die Chirurgen zum Messer greifen durften, versuchte er mit all seinem Wissen und seinen Erfahrungen, den betroffenen Fuß zu erhalten. Dabei stand ihm ein multiprofessionelles und hoch motiviertes Team als diabetische Fußnetz zur Seite.

Für uns als Landesverband des DDB LV Brandenburg war von Anfang an seine Tätigkeit in Birkenwerder ein großer Gewinn: er war auf Bitten früherer Vorstände sofort bereit, uns in der Selbsthilfearbeit zu unterstützen! Als langjähriges Mitglied unseres“ medizinischen Beirats“ war er in fast allen SHG eingeladen, wo er neues Wissen rund um den Diabetes vermittelte und man auch über persönliche Probleme mit dem Diabetes reden konnte. Viele SHG waren in der Klinik Gäste, wo sie sich von der guten Qualität der Diabetestherapie überzeugen konnten. In guter Erinnerung sind uns noch die Diabetikertage der Klinik in den Räumen der gegenüberliegenden Schule. Ein Höhepunkt war 2010 der große Diabetikertag in der URANIA in Berlin, der maßgeblich von Dr. Raabe in Zusammenarbeit mit den DDB-Landesverbänden Brandenburg und Berlin mit Unterstützung de AOK Nord Ost initiiert wurde. Bei fast allen Delegiertenversammlungen unseres Verbandes vermittelte er als Referent neues aus der Diabetologie. Sein Festreferat anläßlich unseres 25.-Jahrestages war für uns eine große Ehre.

Das Symposium zu Ehren von Dr. Raabe war geprägt von wissenschaftlichen Beiträgen ( Hr. Dr. Bärwolff, Hr. Prof. St. Behrens, Fr. Dr. Bollmann, Hr. Dr. Gutt, Hr. PD Dr. Kuchenbecker, Hr. Dr. Schönenberg) und Grußworten (Fr. Dr.Ribbeck, Hr. Dr. Schade, Fr. Wolarz-Weigel) in die natürlich Erinnerungen aus gemeinsamen Zeiten einflossen.
Die Veranstaltung wurde außerdem von einer Industrieausstellung und einem Imbissangebot umrahmt.
Quasi als Überraschungseffekt und zum großen Dank verpflichtet, ehrte unsere Abordnung der Patientenvertreter Herrn Dr. Raabe mit der „EHRENMEDAILLE“ und Ehrenurkunde des DDB sowie mit einem Präsent des Landesverbandes .
Siegmund Schneider als Vertreter der SHG Mahlow, in der Dr. Raabe 13 x (!) als Referent aktiv war, überreichte ihm persönlich ein „Dankeschön“ mit einem Geschenk der Mitglieder.

Medaille
Ehrenmedaille für Dr.med. Raabe
Delegation
Delegation Landesverband

Wir bedauern es sehr, dass Herr Dr. Raabe nun seinen wirklich wohlverdienten Ruhestand antritt und werden ihn sehr vermissen! Aber wie zu hören war, gibt es schon private Pläne für Segeltoerns, Fahrradtouren und andere, vor allem sportliche, Aktivitäten. Dazu wünschen wir viel Spass und für die weitere Zeit als Senior eine stabile Gesundheit und persönlich alles Gute!

Eine Würdigung der uneigennützigen Unterstützung unserer Selbsthilfearbeit durch Herrn Dr. Raabe seitens der Brandenburger Landesregierung wird durch die Staatskanzlei zu einem späteren Zeitpunkt erfolgen.

  

Uta Weiß
Referentin für Öffentlichkeitsarbeit im DDB beim Landesvorstand BB e.V.

Fotos:     Erika Schneider , SHG Mahlow

  


Mitteilung aus dem Landesvorstand Brandenburg des DDB vom 03.01.2020

Nach 28 Jahren vereinen sich die beiden Potsdamer- Diabetiker-Selbsthilfe- Gruppen

Voller Wehmut aber auch mit Dankbarkeit denke ich daran, dass sich unsere Selbsthilfegruppe der Diabetiker jetzt Ende Dezember 2019 auflösen muss. Der Grund ist die immer mehr abnehmende Zahl der Mitglieder aus Altersgründen, dadurch war der Aufwand der organisatorischen Aufgaben nicht mehr gegeben. Nach so vielen Jahren der Mitgliedschaft, denken wir, die noch vorhandenen Mitglieder, voller Dankbarkeit gern an die gemeinsame und lehrreiche Zeit zurück.

Seit wann gab es die Selbsthilfegruppe?

Es fing im Jahr 1991 an, durch einen Zufall, las ich einen Aufruf in der Zeitung, der die Diabetiker in die Nikolaikirche einlud. In einem Nebenraum der Nikolaikirche, konnten wir fünf Frauen darunter war auch Frau Eleonore Hoffmann, uns durch Gespräche kennen lernen. Das zweite Mal trafen wir uns dann im ehemaligen Gesundheitsamt in der Jägerallee. Jetzt waren wir ungefähr acht Frauen, die sich zusammenfanden, um die SHG zu gründen. Die sehr kuragierte Frau Betty Bransch von der evangelischen Sternkirchengemeinde hatte diese Zusammenkunft organisiert und wurde auch gleich als Leiterin gewählt. Da wir überhaupt kein Geld für die Gruppe hatten, unterstützten uns am Anfang die Krankenkassen. So spendete uns zum Beispiel die DAK monatlich die Portokosten und Einladungen. Die BARMER spendete uns Briefmarken und Schreibpapier. Telefonkosten. Weitere Bürotechnik gab uns die evangelische Kirche. Von der AOK bekamen wir jährlich für jedes ihrer Mitglieder 50,00 Mark. Von Bäcker Braune und einem Bäcker aus Teltow, bekamen wir damals Diabetiker-Backwaren. Andere Spender stellten uns kostenlos Messgeräte zur Verfügung. Aus persönlichen Gründen verzog Frau Bransch ins Umland von Potsdam und Frau Eleonore Hoffmann übernahm 1993 die Leitung der Gruppe. Bis 2005 stieg die Anzahl der Diabetiker in unserer Gruppe die seit 1991 dem Deutschen Diabetiker Bund, LV Brandenburg e.V. angehört, auf 40 Mitglieder an und es machte sich erforderlich, einen Jahresarbeitsplan mit Veranstaltungen zu erarbeiten. Zur Unterstützung für Frau Hoffmann wurde in die Leitung noch Frau Traudchen Paray, sie war für die Finanzen zuständig und Frau Karin Seydler, sie erledigt die schriftlichen Arbeiten am Computer, gewählt. Im Jahr 2005 übernahm Frau Karin Phillip die Leitung der Gruppe, die sie bis heute im Jahr 2019 noch leitet.

Was hat die SHG für ihre Mitglieder organisiert?

Da wir Senioren uns im mittleren bis höherem Alter befinden, ist es wichtig unsere chronische Erkrankung zu akzeptieren und in unser Leben einzuordnen. Dabei helfen uns die Diabetologen sowie die Fürsorge und Unterstützung der Krankenkassen. Bei dieser Erkrankung sind das Sporttreiben und die verständnisvolle Beratung und Betreuung Voraussetzung und können die Leistungsfähigkeit trotz Diabetes positiv verbessern. Vom Bestehen unserer Gruppe bis zum Jahr 1997 stellte uns das Gesundheitsamt zur Betreuung von zwei Sportgruppen, das war Schwimmen und Gymnastik die Sportärztin Frau Dr. Kleizke kostenlos zur Verfügung. Sie führte Blutdruckmessungen durch und achtete während der Sportübungen auf unsere Gesundheit. Leider wurde sie im Jahr 1998 entlassen und die Sportgruppen lösten sich auf, da auch die finanzielle Unterstützung wegfiel.

Welche Veranstaltungen standen zum Beispiel im Jahresarbeitsplan?

Unsere Leitung organisierte viele wichtige Vorträge, die unsere Krankheit betreffen, so kamen verschiedene Ärzte, Apotheker, Ernährungsberaterinnen oder Mitarbeiter der Krankenkassen zu uns. Wir hatten Vorträge über neue Aktivitäten der Krankenkassen, über neue Medikamente oder Insuline. Wir unternahmen Busfahrten nach Bonn, Weimar, Goslar und andere Städte. Jedes Jahr fuhren wir mit dem Dampfer auf den Potsdamer Seen. Veranstaltungen und Kongressen vom Landesverband wurden ausgewertet. Wir unterstützten die PIKS bei ihren Veranstaltungen. Über viele Jahre waren wir mit einem Stand bei der Seniorenwoche im Stern-Center dabei, ebenso unterstützten Miglieder den Landesvorstand bei der Messe „Vital 50 plus“. Der Abschluß eines jeden Jahres war unsere Weihnachtsfeier.

Nach 28 Jahren möchte sich unsere Gruppe, bei allen die uns ehrenamtlich unterstützt haben, wie Herr Dr. Funke und Schwester Gisela und den anderen vielen Ärzten, den Ehrenamtlichen Helfern, die bei uns auch Vorträge hielten und einigen Apothekern und dem Landesverband bedanken. Ohne sie wäre es uns nicht möglich gewesen, ein interessantes und abwechslungsreiches Gruppenleben zu organisieren .
Zum Schluß hoffen wir voller Freude auf eine gute Zusammenarbeit mit der Potsdamer SHG „Pumpe/Typ1 +2“ der Diabetiker, die sich bereit erklärt hat den kleinen Rest der Mitglieder unserer Gruppe mit zu übernehmen.

Unser Motto war ständig: „Mit Hilfe zur Selbsthilfe, gemeinsam sind wir stark“

Angelika Bertram
Mitglied seit Gründung der SHG

  


Mitteilung aus dem Landesvorstand Brandenburg des DDB vom 03.01.2020

Feier zum 25. Jubiläum der SHG Königs Wusterhausen

Fast auf den Tag genau (14.12.1994) 13.12. fand die Feier zum 25. Jubiläum unserer Selbsthilfegruppe Diabetes im Rathaus Königs Wusterhausen statt. Es war eine Veranstaltung, bei der man auf eine kontinuierliche Erfolgsstory einer Diabetiker-Selbsthilfegruppe, die die zahlenmäßig stärkste im LV Brandenburg des DDB ist, zurückblicken kann.

Und so erschienen zahlreich Mitglieder sowie geladene Gäste gerne zu der Feier im Rathaussaal, der vom Bürgermeister Swen Ennullat kostenlos zur Verfügung gestellt wurde. Er ließ es sich nicht nehmen, an der Feier teilzunehmen,
Mitglieder der SHG hatten die Tische festlich und vorweihnachtlich mit Obst für jeden Teilnehmer dekoriert. Der Sponsor der ersten Stunde, Herr Knut Sabelus, der an diesem Tage sein 25.jähriges Jubiläum mit seinen XXL-Apotheken feierte, hatte für unsere Feier das Kabarett „märkWürdig“ mit dem aktuellen Programm „RUMMELBUMMEL“ engagiert.
Auch für das leibliche Wohl war mit einem reichhaltigen Buffet gesorgt; ebenfalls von Herrn Sabelus gesponsert.

Unsere Leiterin Frau Erika Göldner begrüßte die Gäste und erwähnte in ihrer Ansprache dankend alle Unterstützer unserer SHG. Sie überreichte dabei Herr Sabelus einen gerahmten Glückwunsch zum 25. Jubiläum seiner XXL-Apotheken mit dem Foto unserer Selbsthilfegruppe.
Sie hielt gleichzeitig einen Rückblick über die Aktivitäten der Gruppe im Jahr 2019.
Die Glückwünsche des Landesvorstandes- und Verbandes wurden vom Vorsitzenden Wilfried König und Uta Weiß überbracht.
Christa Moch, die die Selbsthilfegruppe über 23 Jahre leitete und für ihre unermüdliche und erfolgreiche Tätigkeit 2018 mit dem Bundesverdienstkreuz geehrt wurde, kam trotz ihrer gesundheitlichen Probleme und erinnerte an viele Höhepunkte des Gruppenlebens.
Herr C. Saß, Dezernent für Soziales, Gesundheit und Kultur war als Vertretung des Landrats Stefan Loge gekommen und überreichte dem Vorstand ein Geschenk mit nützlichen Büromaterialien.
Für den musikalischen Rahmen hatte unsere Gruppe Herrn O. Petersen aus Lübben engagiert, der mit weihnachtlicher Musik für allgemeine Wohlfühlstimmung sorgte.
Die Pläne mit den geplanten Treffs im kommenden neuen Jahr lagen frisch gedruckt aus und konnten mitgenommen werden.

Wir Mitglieder danken für diese wunderschöne Feier unserem Sponsor Herrn Sabelus , der Stadtverwaltung Königs Wusterhausen und unserer Vorsitzenden Erika Göldner, die mit der Organisation der Feier und eines Fahrdienstes und vielen anderen Aktivitäten, zum guten Gelingen der Jubiläumsfeier beitrugen.

Karla Bennert
SHG Königs Wusterhausen

  


Mitteilung aus dem Landesvorstand Brandenburg des DDB vom 03.01.2020

SHG Neuenhagen mit Stabwechsel

Am 11.12.19 fanden sich die Mitglieder der SHG Diabetes zu ihrem Jahresabschluß im „Haus der Senioren“ in Neuenhagen zusammen. Es wurde Rückschau über die Arbeit des Jahres 2019 gehalten. Leider mußte die langjährige Leiterin Frau Bärbel Petersen krankheitsbedingt ihre Funktion im Spätsommer aufgeben. Zum Glück, konnte sie zu ihrer feierlichen Verabschiedung abgeholt werden und die Gruppe bedankte sich mit einem Bildband von Neuenhagen für den engagierten Einsatz für ihre Mitglieder. Für den Landesvorstand übergab Uta Weiß mit einem Präsent ein Dankeschön.
Die Gruppe wollte , im Gegensatz zu manch anderen SHG, nach fast 17 Jahren auf keinen Fall aufgeben und sich weiterhin treffen . Seit der Wahlversammlung am 13.11.2019 leitet Frau Dr. Inge Laugner die Neuenhagener Selbsthilfegruppe. Herzlichen Glückwunsch und gutes Gelingen! Um die Finanzen kümmert sich weiterhin Frau Däbner. Für die Gestaltung der monatlich stattfindenden Gruppentreffs ist Frau Gabriele Kunze mit verschiedenen Referenten im Gespräch, um die guten Ideen einzelner Mitglieder umsetzen zu können. Für Februar steht z.B. das Thema „Organspenden“ auf der Tagesordnung. Nach dem offiziellen Teil der Veranstaltung konnten sich die Anwesenden bei Kaffee und einem Imbiss an den weihnachtlichen Aktivitäten der Kinder der Kita „Rasselbande“ erfreuen, was großen Anklang fand. Die Flora- Apotheke, deren Seniorchefin Frau Kunze ist, spendierte als Zeichen der jahrelangen guten Zusammenarbeit zum Jahresabschluß allen Mitgliedern ein kleines Präsent.

Uta Weiß
Referentin für Öffentlichkeitsarbeit im DDB LV BB e.V.   


Mitteilung aus dem Landesvorstand Brandenburg des DDB vom 30.11.2019

Erste Brandenburger Diabeteskonferenz

1.Diabkonferenz

Auf Einladung des Landesgesundheitsministeriums (MASGIV) der Brandenburger Landesregierung fand am 21.11.19 die 1. Brandenburger Diabeteskonferenz mit dem Schwerpunkt „Diabetes Typ 2“ statt. Als Patientenvertreter zählten unser Vorsitzender Wilfried König und Uta Weiß zu den Teilnehmern. Wir waren erfreut, dass die frischberufene Gesundheitsministerin Frau Ursula Nonnemacher ( Fraktion die Grüne) an ihrem ersten Arbeitstag in ihrem neuen Amt ein Grußwort an die knapp 40 Diabetesexperten richtete und der Veranstaltung einen erfolgreichen Verlauf wünschte. Von Frau Dr. Bianca Lehmann wurde die Expertise zum Stand des Diabetes 2 im Land Brandenburg, der auch als gedruckte Fassung unter dem Titel „ Diabetes mellitus Typ 2 in Brandenburg- Verbreitung, Versorgung, Vermeidung“ vorliegt, vorgestellt. Immerhin sind im Land Brandenburg 11,5 % der Bevölkerung, dass entspricht ca. 290 000 Bürgern, an Diabetes Typ2 erkrankt! Das danach folgende fachspezifische Referat von Prof. Ulrich A. Müller aus der Uniklinik Jena wurde heiß diskutiert.

Nach der Mittagspause tauschten sich die Teilnehmer in zwei Workshops zu den Themen „ wie können im Land Brandenburg Lebenswelten gesundheitsfördernder im Sinne der Prävention von Diabetes mell.2 gestaltet werden?“ und „wie kann im Land Brandenburg die Versorgung vulnerabler Gruppen von Diabetespatienten verbessert werden ?“ In beiden Workshops sollten die Probleme benannt und praktikable Lösungen gesucht werden. Ein zentraler Schwerpunkt war die Aus-und Weiterbildung aller Berufsgruppen, die Diabetiker betreuen, wobei die entsprechende Finanzierung wichtig ist.

Aus meiner Sicht hatte diese Konferenz ein Manko: ich habe die Gruppe der Hausärzte vermisst! Immerhin wird der größte Teil der Typ 2-Diabetiker in den Hausarztpraxen behandelt, also werden ohne eine enge Kooperation mit den Hausärzten kaum Verbesserungen bzw. neue Strategien oder Präventionsmöglichkeiten entwickelt werden können.

Leider konnten wir auch nicht darstellen, dass wir in der Selbsthilfe im Rahmen unserer Öffentlichkeitsarbeit einen Beitrag zur Diabetesprävention leisten und den Betroffenen helfen, ihren Alltag mit dieser chronischen Krankheit zu meistern.

Alle Teilnehmer der Konferenz waren sich einig, dass nun endlich die Nationale Diabetesstrategie, wie im Koalitionsvertrag der Bundesregierung festgeschrieben, real umgesetzt werden muß! (Immerhin wird darüber bereits seit 2007 debattiert! )

Nun wird ein Bericht über die Ergebnisse dieser 1. Brandenburger Diabeteskonferenz für das MASGIV erstellt und es bleibt zu hoffen, dass der gute Start fortgesetzt wird!

Foto:  Das Foto wurde von Dr. Gerlach erstellt( c: Gerlach/diabetes DE) Unterzeile von li. nach re:Prof. Annette Schürmann(DDG),Dr. Stefanie Gerlach ( diabetes DE),Yvonne Häusler(VDBD), Dr. Gottlobe Fabisch(VDBD),Ursula Nonnemacher(grüne Gesundheitsministerin Land Brandenburg,Wilfried König(DDB Brandenburg), Uta Weiß (DDB Brandenburg) Dr.Tobias Schade (DDG), PD Dr.Kilian Rittig (DDG)

Uta Weiß    Referentin für Öffentlichkeitsarbeit im DDB LV BB e.V.      Foto: Dr. Gerlach   DiabetesDE

  


Mitteilung aus dem Landesvorstand Brandenburg des DDB vom 19.11.2019

Weltdiabetestag 2019
St. Josefs-Krankenhaus Potsdam-Sanssouci und der DEUTSCHE DIABETKER BUND informieren zum Diabetes

Anlässlich des Weltdiabetestages veranstaltete das St. Josefs-Krankenhaus Potsdam gemeinsam mit dem DEUTSCHEN DIABETIKERBUND, Landesverband Brandenburg e.V. bereits zum 12. Mal den Diabetikertag.

DT2019

Am 13.11.2019 trafen sich ab 13:30 Uhr über 50 Interessierte, überwiegend aus dem Umland, in der Wissenschaftsetage des Bildungsforums Potsdam. Erfreulicherweise konnten wir auch in diesem Jahr eine Gruppe polnischer Diabetiker aus Slubice mit ihrem Dolmetscher begrüßen.

Die Informationsveranstaltung für Patienten, Angehörige und Interessierte widmete sich dem Thema „ DIABETES KENNT KEIN ALTER“ . Zahlreiche Besucher nutzten die Zeit bis zu Beginn der Vorträge, die ab 15:00 Uhr begannen, zu einem Rundgang durch die Industrieausstellung oder ließen sich am Stand des DDB kostenfrei den Blutzucker testen. Der Landesverband Brandenburg e.V. informierte an seinem Stand ausführlich zum Stellenwert der Selbsthilfe bei Diabetes.

Die Veranstaltung wurde durch Wilfried König, Vorsitzender des Landesverbandes Brandenburg und Dr. Gesine Dörr, Chefärztin und Ärztliche Direktorin am St. Josefs Krankenhaus Potsdam eröffnet. Auf die Bedeutung dieser jährlichen Veranstaltung für die Diabetiker im Land Brandenburg und die gelebte Kooperation der beiden Partner wiesen Dr. Dörr und W. König in ihrer Begrüßungsrede hin. Seit Juni 2016 ist das St. Josefs-Krankenhaus Potsdam auf Grund seiner leitliniengerechten Diagnostik und Therapie als „Klinik für Patienten mit Diabetes geeignet“ zertifiziert und im Juli 2019 erfolgreich rezertifiziert worden.

Die Zahl der Menschen mit Diabetes mellitus steigt stetig, diese Stoffwechselstörung wird oft nur zufällig entdeckt. Es gibt immer noch eine „Dunkelziffer“ unerkannter Diabetiker. Brandenburg liegt nach einer aktuellen AOK Studie mit 11,2 %, das sind 281.000 Brandenburger, bundesweit an der Spitze mit Diabetikern, der bundesweite Durchschnitt liegt bei 8,6 % .
Die gemeinsame Veranstaltung mit dem DEUTSCHEN DIABETIKER BUND, Landesverband Brandenburg e.V, hatte zum Ziel, zum Thema Diabetes mellitus aufzuklären, zu informieren und einen Erfahrungsaustausch mit Betroffenen zu ermöglichen. Das Thema der Veranstaltung „Diabetes kennt kein Alter“, beschäftigt uns tagtäglich bei der Behandlung „ alter“ Menschen. Die Definition Alter ist hinlänglich bekannt, ab dem 50. Lebensjahr sprechen wir von den alternden Menschen, alt, lt. WHO Definition, ist der Mensch ab dem 76. Lebensjahr. Dr. Manuel Anhold, seit Januar 2019 Chefarzt im Evangelischen Zentrum für Altersmedizin, definierte im Eröffnungsvortrag den „ Geriatrischen Patienten “. Geriatrische Behandlungssettings, Alterssyndrome, essentielle Multimorbidität und wurden vorgestellt.
Dr. Gesine Dörr diskutierte veränderte Grenzwerte bei Diabetikern im Alter. So ist eins der vorrangigen Ziele, die Vermeidung von Hypoglykämien und die Gabe von Antidiabetika vs. Alter regelmäßig zu evaluieren. Ulrike Gerstmann, Ernährungs- und Diabetesberaterin am SJKH stellte die Frage: „Essen alte Menschen anders?“. Fazit des Vortrags: die Zusammensetzung unserer Nahrung soll im Altern weiterhin den Ansprüchen einer gesunden und ausgewogenen Ernährung, wie übrigens in jedem Lebensalter, entsprechen, jedoch noch stärker auf die individuellen Bedürfnisse eingehen.

Einen bewegten Abschluss fand die Veranstaltung durch Jana Magerl vom „ Club aktiv „ in Potsdam. Nach einer kurzen theoretischen Betrachtung zu Veränderungen der Muskulatur im Alter und einer bewussten Gegensteuerung folgten ein paar praktische Übungen. Die Teilnehmer hatten Freude an der spontanen Aktivität. BEWEGUNG kann in jedem Alter so einfach sein!

Zum Abschluß dieser erfolgreichen und interessanten Veranstaltung wurden bei einem gemeinsamen Abendessen mit unseren polnischen Gästen neue Projekte der länderübergreifenden Zusammenarbeit für 2020, für die die SHG Mahlow federführend sein wird, geplant.

Ulrike Gerstmann , Ernährungsberaterin/Diabetesberaterin DDG, Innere Klinik SJK Potsdam
Uta Weiß          Ref. Öffentlichkeitsarbeit im DDB LV BB e.V.

  


Mitteilung aus dem Landesvorstand Brandenburg des DDB vom 22.10.2019

Gruppentreffen der SHG Frankfurt (Oder) im „Haus der Begegnung“

Unser Gruppentreffen fand am 16.10.2019 gemeinsam mit von Vertretern der polnischen Diabetiker-Selbsthilfegruppe aus Slubice im Haus der Begegnung FFO statt. Als Gast konnten wir außerdem Frau Uta Weiß als Referentin für Öffentlichkeitsarbeit vom Landesvorstand BB des DDB begrüßen.

Inhalt des Treffens war ein Vortrag als Repetitorium zum Thema
„ Insulin - richtig anwenden “
inklusive Diskussion zu den Problemen von Menschen mit Diabetes diesseits und jenseits der Oder bei ihrer Therapie bei Insulinpflicht bzw. oral mit Tablettentherapie.
Als Referentin konnte Frau Dr.med. S. Banisch, gewonnen werden. Frau Dr. Banisch ist Leiterin einer Diabetes-Schwerpunktpraxis in Frankfurt(Oder) und betreut unter vielen anderen auch einige Diabetiker der SHG Ffo.

Ein Problem stellt bei deutsch-polnischen Treffen immer die Verständigung dar – in unserem Fall hatte Herr Dr. R. Banisch dankenswerter Weise die Übersetzung des Vortrages ins Polnische übernommen – dadurch war der Vortragsinhalt für beide Seiten lückenlos verständlich.

Banisch

Im Vortrag ging es nicht um eine medizinisch-wissenschaftliche Erklärung der Krankheit Diabetes, vielmehr lag der Schwerpunkt auf der Frage
„ wie gehe ich mit meinem Diabetes um ? “.
Die Anwesenden leben selbst seit vielen Jahren mit einer speziellen auf sich zugeschnittenen Diabetestherapie und sind mit den Problemen vertraut, die sich daraus ergeben. Die Hoffnung auf immer wirksamere Insuline oder auch andere bessere Möglichkeiten der Diabetestherapie bleibt. Es gab im Gespräch immer wieder Hinweise von Frau Dr. Banisch, wie die Therapien optimiert und sicherer gegen Unterzuckerungen z.B. gestaltet werden sollten, insbesondere was für Verkehrsteilnehmer zu beachten ist. Jeder Diabetiker muss sich über die Folgen klar sein, wenn sein Blutzuckerwert längerfristig schlecht eingestellt ist .
Kritisch sollten Diabetiker auch in der täglichen Ernährung sein und mehr auf die Inhaltsstoffe der Nahrungsmittel schauen, da hier mehr und mehr Zucker und Zusatzstoffe in Fertigprodukten verarbeitet werden, welche negativen Einfluss auf den Blutzuckerspiegel haben und sich deshalb manche Diabetiker über scheinbar unerklärlich hohe Blutzuckerwerte wundern.

Leider konnten unsere polnischen Teilnehmer bei einigen Dingen nur zuhören, da im Nachbarland die Betreuung der Diabetiker noch nicht so gut entwickelt ist wie in Deutschland. In der Kreisstadt Slubice gibt es zum Beispiel noch keine Arztpraxis, welche speziell für Diabetiker eine Anlaufstelle ist.

Unser SHG-Leiter Thoralf Schmidt und unsere polnischen Gäste bedankten sich im Namen aller Teilnehmer für die gelungene informative und interessante Veranstaltung bei Frau Dr. Banisch und ihrem Ehemann als Dolmetscher.

Es wurde der Wunsch geäußert, die deutsch-polnische Zusammenarbeit der Selbsthilfegruppen länderübergreifend weiter auszubauen, was in der SHG Mahlow schon seit zwei Jahren praktiziert wird.

Außerdem nutzte Thoralf Schmidt die Gelegenheit, sich bei Frau Uta Weiß als ehemaliges Mitglied des Landesvorstands für die jahrelange Unterstützung unserer Selbsthilfegruppe Frankfurt (Oder) zu bedanken.

Siegfried Kantimm und Uta Weiß     Fotos: S.Kantimm

  


Mitteilung aus dem Landesvorstand Brandenburg des DDB vom 27.09.2019

Wir trauern um

Herrn   Siegfried  Ringleb

der am 05.09.2019 im Alter von 85 Jahren nach langer schwerer Krankheit verstorben ist.

Herr Ringleb hat 1991 den Landesverband Brandenburg im Deutschen Diabetiker Bund mit gegründet, nachdem er im Brandenburger „Bund der Diabetiker e.V.“ als Patientensprecher fungierte. Er gründete und leitete innerhalb des Gebietsvorstandes Ostprignitz-Ruppin vier SHG. Im Sozialausschuss des Bundesverbandes DDB brachte er sich über viele Jahre sehr aktiv ein. Für die Diabetes-Reha-Klinik in Rheinsberg-Hohenelse baute Siegfried nach der Wende ein Diabetesmuseum mit tollen Exponaten auf, was noch heute sehenswert ist. 2013 zog sich Herr Ringleb nach einem über 60-jährigem Leben mit Diabetes krankheitsbedingt aus der aktiven Selbsthilfe zurück.

Der Landesvorstand, seine langjährigen Mitstreiter und die Mitglieder seiner ehemaligen Selbsthilfegruppen bewahren ihm ein ehrendes Andenken!

Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Ehefrau und der Familie.

Der Landesvorstand                      SHG Rheinsberg und SHG Lindow

Die Mitglieder des Deutschen Diabetiker Bundes Landesverband Brandenburg e.V.

 

 


Mitteilung aus dem Landesvorstand Brandenburg des DDB vom 04.09.2019

Zu Gast beim Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier

Unsere ehemalige 2. Vorsitzende des Landesvorstandes LV BB und Ehrenmitglied des Landesverbandes Uta Weiß war am 30.August diesen Jahres beim Bundespräsidenten Frank-Walter Steinmeier und dessen Ehefrau zum Bürgerfest in den Park vom Schloss Bellevue eingeladen. Mit einer solchen Würdigung wird ehrenamtlich sehr aktiven Bürgern aus allen Regionen der Republik für ihren Einsatz in der Selbsthilfe und für andere Menschen “DANKE“ gesagt.
Mit dieser Einladung wird (nach Erna Miericke, Havelland) zum zweiten Mal ein Mitglied unseres Landesverbandes ausgezeichnet.
Herzlichen Glückwunsch, liebe Uta!

Der Landesvorstand


Mitteilung aus dem Landesvorstand Brandenburg des DDB vom 12.08.2019

Wir informieren über unsere Öffentlichkeitsarbeit

Am 22.05. vertraten vier Mitglieder der SHG Pumpe Bernau den Landesverband bei den Potsdamer Schülergesundheitstagen mit einer Standaktion. Fast 500 Schüler der Klassen 4 bis 7 informierten sich über gesunde Ernährung und die Bedeutung regelmäßiger Bewegung als Diabetesprophylaxe. Sie konnten nicht nur Fragen stellen und beantworten sondern sich auch am Diabetes-Quiz beteiligen. Unser Infomaterial fand viele Abnehmer. Ein elfjähriger Schüler, der bereits seit dem 2. Lebensjahr an Diabetes Typ 1 erkrankt ist, war bereit, im Interview über seinen Umgang mit seiner lebenslangen Krankheit zu berichten. Mit einer Insulinpumpe und FGM hat er seinen Stoffwechsel mit den täglichen Anforderungen gut im Griff und kann ein relativ normales Leben führen. (siehe auch Videobeitrag auf unserer Internetseite!)

Wir hatten alle Hände voll zu tun, um den Ansturm zu bewältigen und es hat uns großen Spass gemacht, auch junge Leute auf die Volkskrankheit Diabetes aufmerksam zu machen und vielleicht zu gesunder Lebensweise motivieren zu können.

Am 14.06. beteiligten wir uns mit den drei Mitgliedern W. König, Ch. Thiel und U. Weiß anläßlich der Potsdamer Seniorenwoche mit einem Stand im Sterncenter Potsdam. Das Interesse an Informationen, einschließlich Material, war sehr groß. Es gab viele interessante Gespräche, nicht nur mit vom Diabetes betroffenen Menschen. Leider hat der Veranstalter unseren Wunsch, in unmittelbarer Nähe der Apotheke, die Blutzuckermessungen als kostenloses Angebot durchführte, zu plazieren, nicht berücksichtigt. Viel beachtet wurde auch die Modenschau für Senioren, bei der unsere Elke Braatz wieder als Model agierte. Insgesamt war diese Veranstaltung recht erfolgreich. Auch davon können Sie sich auf einem Video einschließlich dem Interview mit Wilfried König auf der Internetseite überzeugen.

Ebenfalls waren wir am 02.07. mit drei Leuten beim Betriebsgesundheitstag der Filmhochschule“ Konrad Wolf“ in Potsdam-Babelsberg mit einem Informationsstand vertreten. Leider war diese Veranstaltung trotz intensiver Vorbereitung nicht so gut besucht wie die oben genannten, was wohl der Ferien-bzw. Urlaubszeit geschuldet war und es gibt Überlegungen, die nächste Gesundheitsveranstaltung im Mai 2020 durchzuführen.
An dieser Stelle möchte ich mich bei unserem Schatzmeister Jürgen Otto ganz herzlich für die Übernahme der Fahrdienste bedanken , er sorgt regelmäßig dafür, dass unsere Standmaterialien pünktlich an den Veranstaltungsorten parat sind.

Uta Weiß,  Referentin für Öffentlichkeitsarbeit LV Brandenburg e.V.


Mitteilung aus dem Landesvorstand Brandenburg des DDB vom 21.05.2019

Neuer Besuch bei unseren polnischen Nachbarn

Für den 21.05.19 hatten Erika und Siegmund Schneider von der Leitung der SHG Mahlow gemeinsam mit dem Chef des Slubicer Diabetikerverbandes Marian Szewczyk einen erneuten Besuch im Nachbarland vorbereitet. Gut gelaunt und bei strahlendem Sonnenschein stiegen knapp 30 Diabetiker am S-Bahnhof Mahlow in den Bus des Unternehmens „HERZ-Reisen“ aus Zossen. Bevor wir in Slubice von Marian begrüßt wurden, kamen In FFO noch Vertreter des Vorstandes und der Geschäftsstelle dazu.

Schwiebus

Über gut ausgebaute Straßen und grüne Landschaften erreichten wir unser erstes Ziel: die auf einem 16 m hohem Hügel thronende CHRISTUS-KÖNIG-Statue nahe der Stadt Swiebodzin, die ca.70 km von Frankfurt/O. entfernt liegt. Diese Statue ist 33 m hoch mit einem 4,5 m hohen Kopf und einer vergoldeten Krone versehen. Ähnliche Christusstatuen kann man z.B. in Rio de Janeiro oder bei Lissabon bewundern; wir mussten glücklicherweise nicht so weit reisen! Die Idee und die praktische Umsetzung dieses Bauwerks stammt von Prälat Sylwester Zawadzki, der sich in allen Phasen der Errichtung einbrachte. Die feierliche Einweihung erfolgte am 21.11.2010. Prälat Zawadzki ist übrigens Ehrenbürger der Stadt Swiebodzin.

Wir folgten dem Rundgang und die meisten der polnischen und deutschen Diabetiker stiegen bis zur Plattform und konnten einen tollen Rundblick auf die Stadt, die in ihrer wechselvollen Geschichte im 17.und zu Beginn des 19.Jahrhunderts zeitweise auch zur Mark Brandenburg gehörte, genießen.

Unser nächstes Ziel war die kleine Stadt Lagow, die mit seiner tollen Ferienanlage und einem beschaulichen See als Erholungsangebot unbedingt zu empfehlen ist. Nach einem schmackhaften Mittagessen, bei dem Präsente als Dankeschön für die Slubicer übergeben wurden, ging es zum Schloß mit Burgturm und einem wunderschönen Park. Leider fand sich kein Mutiger, der den Schloßturm besteigen wollte! So wurde beim Spaziergang im Park rund um den See intensiv rund um den Diabetes gefachsimpelt und Erfahrungen z.b. zur Versorgung der Diabetiker, oder zu Schulungsmöglichkeiten in beiden Ländern ausgetauscht. Wir konnten zum wiederholten Male feststellen, dass in unserem Gesundheitssystem vieles einfacher umzusetzen ist. Es ist ziemlich schwierig für die polnischen Gruppen, Ärzte und andere kompetente Referenten zu gewinnen. Ein weiterer Schwerpunkt des Gedankenaustausches war die Öffentlichkeitsarbeit. Unsere polnischen Mitstreiter nutzen die Schulen intensiver, um auf die Volkskrankheit aufmerksam zu machen. Die Schüler tragen quasi ihr Gelerntes in ihre Familien, zu Bekannten und zum Freundeskreis. Bei öffentlichen Veranstaltungen – nicht nur gesundheitsbezogene- wie Volksfeste u.ä. wird z. B. mit Standaktionen, versucht, die Bevölkerung für die Volkskrankheit DIABETES zu sensibilisieren. Nachdem wir uns am späten Nachmittag von der Slubicer Gruppe verabschiedet haben, diskutierten wir im Bus weiter.

Wir möchten Erika Schneider, die wie immer als Dolmetscherin aktiv war ganz herzlich danken; ohne sie wäre der intensive Austausch nicht gelungen! Das Gleiche gilt für die tolle Organisation durch Fam. Schneider und Marian Szewczyk. Danke auch an den Busfahrer Mike Ribekke von HERZ-Reisen, der uns souverän zu den Reisezielen und durch den Stau führte.

Ganz besonderer Dank gilt der AOK Nordost, vertreten durch Herrn Detlef Fronhöfer, die uns mit ihrer Projektförderung die Umsetzung dieses Vorhabens an einem erlebnisreichen Tag überhaupt erst möglich machte!

Uta Weiß,  Referentin für Öffentlichkeitsarbeit LV Brandenburg e.V.


Ergänzung zum Video "Schülergesundheitstage"

Liebe Internetnutzer und Mitglieder, ...

nun können Sie bzw. Ihr alle Euch das Video von den Schülergesundheitstagen 2019 in Potsdam ansehen.    Start Video
Es waren knapp 500 Schüler der Klassen 4-7 vor Ort, die sich Tipps für gesunde Lebensweise holen wollten bzw. konnten. Es gab Angebote quasi von Kopf bis Fuß, wobei gesunde Ernährung auf der Liste ganz oben stand. Auch unser Quiz fand sehr reges Interesse.

4 Mitglieder der SHG Bernau Pumpe betreuten - wie seit vielen Jahren - den Stand des DDB LV BB e.V. am 22.05. Es ist sehr bedauerlich, dass unser Stand nur an einem der drei Tage besetzt war! Wir würden uns freuen, wenn sich 2020 auch andere Gruppen, besonders Potsdamer Diabetiker, bei der wichtigen Nachwuchsarbeit einbringen!
Außerdem wäre das gute Öffentlichkeitsarbeit für unseren Verband!

Heidi Binder, Ramona Grenz, Siegrun Gronski und Uta Weiß,  SHG Pumpe Bernau


Mitteilung aus dem Landesvorstand Brandenburg des DDB vom 27.05.2019

Der Landesverband Brandenburg auf Reisen…..

Auch in diesem Jahr starteten in Potsdam bzw. Kloster Lehnin reichlich 30 Mitglieder des DDB-Landesverbandes Brandenburg gut gelaunt und erwartungsvoll zur diesjährigen Studienfahrt. Ziel war die Diabetesklinik Bad Lauterberg die zum Besuch des Diabetikertages anläßlich des 50.jährigen Bestehens des Diabeteszentrums eingeladen hatte.

Lauterberg

Das Programm mit den organisatorischen Modalitäten der zweitägigen Reise wurden während der Fahrt von Elke Braatz erläutert und jedem außerdem schriftlich als Memo übergeben. Nach kleineren Stopps war in Goslar große Mittagspause angesagt. Nach einer Stärkung gab es einen ca. 2-stündgen Stadtrundgang mit vielen Informationen zur historischen und aktuellen Entwicklung der ehemaligen Kaiserpfalz . Alle waren von der Besichtigung und den z.T. sehr alten tollen Fachwerkhäusern begeistert. Auch haben Alle durchgehalten, sogar die Teilnehmer mit Rollator! Die weitere Fahrt wurde zur Erholung genutzt und an Torfhaus (Harz) vorbei konnte dann sogar der Brocken gesichtet werden.
Nach den Bezug der Zimmer , meist in luftiger Höhe in der 14.Etage des Panoramic- Hotels in Bad Lauterberg trafen wir uns zum Abendessen in fröhlicher Runde. Einige von uns hielten sich sportlich, indem sie die zum Hotel gehörige Schwimmhalle und Sauna vor der wohlverdienten Nachtruhe nutzten. Der 2. Reisetag begann mit einem schmackhaften Frühstück, wobei dem Hotel für die gute Unterbringung und Verpflegung ein großes Lob ausgesprochen wird! 9.30 Uhr erfolgte der Aufbruch zu einem spannenden Tag im Kurzentrum Bad Lauterberg.

Um 10.00 erfolgte die Eröffnung der Veranstaltung mit der Festrede zum 50.Jahrestages des Bestehens des „Diabeteszentrums“ durch Herrn CHA Dr. med. T. Werner, Ärztlicher Leiter des DZBL., außerdem mehrere Grußworte. Danach konnten wir in vier Vorträgen die neuesten Trends zu verschiedensten Sparten der Diabetestherapie hören. Mich persönlich hat der Vortrag über die Kaltplasmatherapie zur Behandlung einer Neuropathie besonders angesprochen. In der Industrieausstellung konnten wir uns über neue Produktangebote verschiedener Pharmafirmen informieren und diesbezüglich beraten lassen. Die Veranstaltung war sehr gut besucht, was nicht nur durch den Platzmangel während der Mittagspause belegt wurde.
Danach führte uns die Diabetesberaterin Frau Rother durch die eigentliche Diabetesklinik. Wir waren richtig begeistert und hätten uns in dieser Einrichtung wohlgefühlt! Es erfolgt während des stationären Aufenthalts eine enge Stoffwechselüberwachung. Gute Schulungmodule tragen außerdem zu einer optimalen Einstellung des Diabetes bei und bewirken „nebenbei“ eine Verbesserung der Lebensqualität für uns Diabetiker.
Nach dieser lehrreichen Führung traten wir über Bad Harzburg durch den verregneten Harz – jetzt ohne Brockenblick! – die Heimreise an. In Helmstedt gab es durch den Busfahrer eine willkommene Verpflegungspause. Kurz vor 20.00 Uhr kamen wir gut und voller neuer Erkenntnisse wohlbehalten in Potsdam an.

Uns Teilnehmern hat die Reise sehr gut gefallen und wir danken allen, die zum Gelingen dieser Weiterbildungsveranstaltung beigetragen haben:
der Landesgeschäftsstelle des DDB, vor allem Frau Elke Braatz; dem Potsdamer Busunternehmen Reiseteam Graubmann mit seinem tollen Busfahrer Herrn Jürgen Neef;
und der Barmer , die uns mit der Förderung dieses Projektes großzügig unterstützte.

Evelin Schauder,  Ltr. SHG Teltow


Mitteilung aus dem Landesvorstand Brandenburg des DDB vom 06.04.2019

Bericht von der Landesdelegiertenversammlung 2019 in Herrmannswerder

Am 06.04. trafen sich SHG-Leiter, Vorstand, Beisitzer, Ehrenmitglieder und Delegierte des Landesverbandes zur jährlichen Landessdelegiertenversammlung im Tagungshaus Potsdam-Hermannswerder.
Als Gast wurde die Bundesvorsitzende Frau Sandra Schneller begrüßt.
Von den 36 Anwesenden waren 28 stimmberechtigt, so dass die Beschlussfähigkeit gewährleistet war.

Nach der Eröffnung durch den Vorsitzenden Wilfried König und der Abstimmung über die notwendigen Regularien berichtete er als
gewählter Versammlungsleiter über die Arbeit des Vorstandes im Jahr 2018.
Schwerpunkte waren u.a.:

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-Mitgliederentwicklung
leider ist es nicht gelungen, die Mitgliederverluste zu kompensieren, Krankheit, hohes Alter und Sterbefälle fordern ihren
Tribut und junge Diabetiker sind kaum zur Mitarbeit zu motivieren.

– vielfältige Aktivitäten im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit (u.a. Schülergesundheitstage, Selbsthilfetag de Allianz für Selbsthilfe,
Unterstützung der betrieblichen Gesundheits –förderung in vier Ministerien, Filmhochschule Babelsberg, Seniorenwoche

- Aktionstag zum Weltdiabetestag in Potsdam

- Teilnahme KIDS COM in Frankfurt/Main

– regelmäßige Treffen der AG „Diabetes-APP“ (wurde im April 2019 freigegeben)

- Ausgabe der Informationsbroschüre des Landesverbandes pünktlich zum Weltdiabetestag

- Festigung der Zusammenarbeit mit dem polnischen Diabetikergruppe in Slubice, wobei die SHG Mahlow ein großen Anteil hat.

- die Studienfahrt ins „Hufeland-Klinikum“ als Weiterbildungsmaßnahme Weimar fand großen Anklang.

Über alle Aktionen konnten Sie bereits in den einzelnen Ausgaben des DJ nachlesen. In dieser Mitgliederzeitschrift und auf
unserer Internetseite informieren wir sie regelmäßig und zeitnah über aktuelle Events und Termine.
Als nächstes stellte der Schatzmeister Jürgen Otto das Finanzgeschehen 2018 mit allen Einnahmen und Ausgaben des gesamten
Landesverbandes vor. Der Jahresabschluß 2018 weist einen ausgeglichenen Haushalt auf, der eine gute finanzielle Basis für 2019
darstellt. Anschließend erfolgte durch Siegfried Kantimm der Prüfbericht der Revisoren. Dem Schatzmeister wird eine sehr korrekte und verantwortungsbewußte Arbeit im Umgang mit den Finanzen des Landesverbandes bescheinigt.

Nach einer Kaffeepause folgte die Aussprache zu den Berichten: Mitgliederwerbung, Beiträge, hoher Bürokratieaufwand und vor allem der Datenschutz standen im Mittelpunkt der sehr lebhaften Diskussion . Speziell zum Thema Datenschutz besteht großer Klärungsbedarf. Wilfried König erinnerte nochmal an die außenstehenden Datenschutzerklärungen etlicher Mitglieder.
Der von den Revisoren vorgeschlagenen Entlastung des Vorstandes stimmten die Delegierten einstimmig zu.

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Nach Infos des Vorsitzenden stellte Siegfried Kantimm das etwas veränderte „ Gesicht“ unserer Internetseite vor, wobei besonderer
Schwerpunkt der Zugang zur Diabetes-App war.

Im Anschluß berichtete die Bundesvorsitzende Frau Schneller über Vorhaben der „Diabetiker Allianz“. Es wird von politischer Seite ein Diabetesregister ( das es in der DDR schon mal gab) aufgebaut und die nationale Diabetesstrategie soll endlich auf den Weg gebracht werden, zumal ja die Krankheit DIABETES im Koalitionsvertrag verankert ist.

Nach der Mittagspause erfolgten Ehrungen:

  • Drei SHG wurden zu ihren Jubiläen(20 und 25 Jahre) beglückwünscht.
  • Uta Weiß wurde auf Antrag ihrer SHG zum Ehrenmitglied des Landesverbandes ernannt.
  • Das Ehepaar Erika und Siegmund Schneider , Frau Evelin Schauder und Herr Wolfgang Griesbach wurden für ihr Engagement in ihren SHG ausgezeichnet.
  • Außerdem erhielten der Vorstand und fünf ehrenamtliche Helfer ein Präsent als Dankeschön.

Für unsere Weiterbildung war als Gast Herr CHA Dr. Med. Saban Elitok aus dem Potsdamer Ernst-von Bergmann-Klinikum eingeladen. Sein Thema „DIABETES und NIERE“ beleuchtete alle Komplikationen des Diabetes und beeindruckte mit der bemerkenswerten Aussage: “ nicht weil ich Diabetiker bin, muß ich früher sterben, sondern die Risikofaktoren sind entscheidend“!
Dem sehr informativen und gut verständlichen Vortrag von Dr. Elitok den Zuhörern mit sehr viel Beifall gedankt.

Nach dem Schlusswort von Wilfried König konnten wir weiter fachsimpeln und uns mit einem kleinen Imbiss für die Heimreise stärken.

Uta Weiß,  Referentin für Öffentlichkeitsarbeit LV Brandenburg e.V.       Fotos:   Fabian Ziesing


Mitteilung aus dem Landesvorstand Brandenburg des DDB vom 08.04.2019

Ehrenmitglied des DDB LV Brandenburg e.V. ernannt

Zur diesjährigen Landesdelegiertenkonferenz am 06.April 2019 in P-Herrmannswerder wurde

Frau Uta Weiß

zum Ehrenmitglied des Landesverbandes Brandenburg ernannt.
Herzlichen Glückwunsch liebe Uta!

S. Kantimm,  Internet-Beauftragter


Mitteilung aus dem Landesvorstand Brandenburg des DDB vom 08.02.2019

Gedanken zum neuen Jahr 2019

Liebe Mitglieder unseres Landesverbandes,

sicher haben Sie das Neue Jahr mit guten Vorsätzen begonnen.
Es ist erwähnenswert und prima, dass wir gleich im Januar 4 Ehrenmitgliedern und Amtsträgern zum 85 bzw.80. Geburtstag gratulieren durften!
Mich persönlich beschäftigt mit den guten Vorhaben nicht nur mein Privatleben, sondern auch :
- wie weiter in den Selbsthilfegruppen,
- haben wir interessante Themen und Veranstaltungen mit kompetenten Referenten geplant?
Schließlich wollen wir ja mit neuem Wissen unseren täglichen Alltag mit dem Diabetes gut meistern. Und nebenbei wollen wir andere, vor allem junge, Diabetiker zur Mitarbeit in der Selbsthilfe motivieren!

Wir (und nicht nur wir!) haben im Landesverband ein großes Problem: das Durchschnittsalter unserer Mitglieder steigt stetig und liegt zwischen 73 und 80 Jahren! Aus diesem Grunde haben sich in den letzten Jahren viele SHG aufgelöst; u.a. auch, weil von den etwas Jüngeren kaum einer bereit ist, die meist sehr gute Arbeit ihrer Leiter, von der auch sie profitieren konnten, fortzusetzen. Viele von Ihnen erinnern sich bestimmt, dass der Landesverband vor ca. 10 Jahren etwa 1600 Mitglieder und über 60 Selbsthilfegruppen hatte. Aktuell sind wir etwa bei der Hälfte angelangt; und es gibt nur zwei SHG-Leiter, die gerade 50 Jahre alt sind!

Es ist verständlich, dass sehr aktive Mitglieder der ersten Stunde die oft die Gruppen mit aufgebaut haben und jetzt 75 bis 80 Jahre alt sind, sich alters-und gesundheitsbedingt zurückziehen möchten.
Auch 2018 haben 2 SHG aufgegeben und der Trend wird sich leider fortsetzen!

Ich mache mir viele Gedanken, wie unsere seit 28 Jahren erfolgreiche Arbeit als Landesverband in der Selbsthilfe als Betroffene für andere vom Diabetes betroffene Menschen im Land Brandenburg fortsetzen und festigen können. Soll alles von dem bisher Erreichten im NICHTS verpuffen?? Ganz herzlich möchte ich Sie alle bitten, sich regelmäßig in Ihren Gruppen darüber auszutauschen, wie eine Nachfolgeregelung aussehen könnte und wie man die wertvolle Arbeit in der Selbsthilfe fortsetzen kann!
Eine längerfristige und vorausschauende Planung kann durchaus Erfolg haben, die SHG Teltow, Königs Wusterhausen, Brandenburg/H., Schwedt und ganz aktuell Kloster Lehnin haben es in der letzten Jahren bewiesen.

Uta Weiß,  Referentin für Öffentlichkeitsarbeit LV Brandenburg e.V.


Mitteilung aus dem Landesvorstand Brandenburg des DDB vom 12.12.2018

Ehrenamtsempfang 2018

Ehrenamt

Am 8.12.18 hatten die Präsidentin des Brandenburger Landtages, Frau Britta Stark und
Herr Ministerpräsident Dr. Dietmar Woidke 100 Bürger unseres Landes zum
diesjährigen Ehrenamtsempfang in die Staatskanzlei des Landes Brandenburg eingeladen.

Sie wurden für ihr ehrenamtliches Engagement in verschiedenen
gesellschaftlichen Bereichen, wie Sport, Kinder-Jugend, Seniorenbetreuung, Selbsthilfe,
Tierschutz, um nur einige zu nennen, ausgezeichnet.

Die vielen Aktivitäten der Ehrenamtler bereichern in hohem Maße das Zusammenleben
in unserem Land und die Wertschätzung kann nicht hoch genug sein,
so die Landtagspräsidentin.

Herr Ministerpräsident Woidke würdigte speziell
den beispiellosen Einsatz der Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren bei den
Brandkatastrophen des Sommers 2018.

Zu den geladenen Gästen gehörte auch Uta Weiß, die sich seit fast 15 Jahren
in unserem Landesverband, sei es im Landesvorstand oder in den SHG,
speziell auch in Bernau und in der Öffentlichkeitsarbeit sehr engagiert.
Aber auch unser Ehrenmitglied Erna Miericke, die als Vertreter des
Aktionsteam Havelland eingeladen war, gehörte zu den Ausgezeichneten.

Die Moderation der Veranstaltung lag in den Händen von Gerald Meyer vom
RBB Brandenburg. Er stellte u.a. die Aktivitäten der einzelnen Gäste vor
und befragte auch die Minister, die auf die einzelnen Tische verteilt
waren, zu verschiedenen Themen. Bei einem festlichen Menü konnten wir uns
in zwangloser Form neue Kontakte knüpfen und uns austauschen: auch unsere neue Ministerin aus dem MASGF, Susanna Karawanskij, stand uns Rede und Antwort.

Diese Veranstaltung machte deutlich, dass ohne das ehrenamtliche Engagement vieles in der Gesellschaft nicht umgesetzt werden könnte und unbedingt von der Landes-und Bundespolitik viel mehr unterstützt werden muß.

Uta Weiß,  Referentin für Öffentlichkeitsarbeit   Foto: MOZ


Mitteilung aus dem Landesvorstand Brandenburg des DDB vom 05.10.2018

Exkursion in das Sophien- und Hufeland-Klinikum Weimar

Am 04.09. hatte der Landesvorstand zu einer Studienfahrt in die Diabetesabteilung des Sophien-Hufeland –Klinikums eingeladen; an der 58 Mitglieder aus verschiedenen SHG unseres Landesverbandes teilnahmen. Die Reise begann mit einer Verzögerung von 45 min., so dass das geplante Programm mit Einschränkungen ablief.
Exkurs In der sehr modernen Klinik wurden wir von der Diabetesberaterin Sr. Monika Wiedemann mit einer freundlichen Begrüßung empfangen. Wir entschieden uns aus Zeitgründen dafür, alle gemeinsam das Referat von Chefarzt Dr. Pscherer anzuhören und nicht wie eigentlich geplant uns in 2 Gruppen mit jeweils Vortrag/Klinikführung aufzuteilen. Im Vortrag wurden uns sehr anschaulich aktuelle Therapiestrategien vorgestellt; sie basieren auf einer weltweiten Zusammenarbeit in der Grundlagenforschung über die Medikamentenentwicklung bis hin zur therapeutischen Anwendung individuell auf den einzelnen der Diabetikerzugeschnitten.
Es gibt auch neue Wege zur „Polypille“, wo mehrere Wirkstoffe in einer Tablette vereint werden, und der Patient nicht dafür 3 Tabletten schlucken muß. Davon wird eine höhere Therapietreue seitens des Betroffenen erhofft; insgesamt ist dies, zumindest auf dem Sektor der Diabetologie, noch Zukunftsmusik.

Beeindruckt hat uns ( die in Weimar praktizierte) Behandlung der Insulinresistenz mit Gemüsebrühe –( „BRÜHE,BRÜHE,BRÜHE“) anstatt Haferschleim, wobei der Diabetiker während der Behandlungsphase nur Brühe als Nahrung erhält und per Infusion das entsprechende Insulin zugeführt bekommt.
Zwischendurch gestellte Fragen von uns Zuhörern wurden vom CA Dr.Pscherer sehr verständlich und locker beantwortet. Alle Anwesenden folgten dem Vortrag voller Konzentration. Im Anschluss konnten wir uns bei der Diabetesberaterin Sr. Monika Wiedemann Tipps zum praktischen Umgang mit unseren technischen Hilfsmitteln, z.B. Pens, Insulinpumpe oder CGM holen.

Zum Abschluss des Klinikbesuches konnten wir eine gesunde low-carb-Speise genießen. So gestärkt, konnten wir noch für kurze zwei Stunden in der Stadt der Dichter und Denker mit ihren schönen, z.T. aufwendig restaurierten alten Bauwerken bei schönem spätsommerlichen Wetter bummeln, ehe es wieder in Richtung Heimat ging.

Unser Dank gilt dem Sophien-Hufeland-Klinikum Weimar für die Gastfreundschaft mit der gelungenen Weiterbildung. Auch an die Busunternehmen „Schlaube Tours“ aus Frankfurt(O) und aus Potsdam, die uns mit zwei Bussen heil und sicher chauffiert haben, herzlichen Dank.
Und ganz besonders danken wir der AOK Nord Ost, vertreten durch unseren langjährigen Partner Herrn Fronhöfer, für die Projektförderung, welche diese Bildungsreise erst möglich machte.

Uta Weiß,  Referentin für Öffentlichkeitsarbeit


Mitteilung aus dem Landesvorstand Brandenburg des DDB vom 18.07.2018

Aktive Öffentlichkeitsarbeit in Brandenburg

Neben vielen lokalen Gesundheitsveranstaltungen (siehe auch nebenstehenden Betrag) war der DDB auch schwerpunktmäßig in der Landeshauptstadt Potsdam mit Aufklärungs-und Informationsangeboten rund um den Diabetes präsent. Bei der Kindergesundheitskonferenz am 23.05. in der Staatskanzlei bot der „Markt der Möglichkeiten“ eine Plattform, über die Volkskrankheit Diabetes zu informieren. Am 02.06. hatte die SEKIS auf dem Potsdamer Luisenplatz einen großen Selbsthilfetag unter dem Motto „Selbsthilfe macht stark“ organisiert, für den wir uns gut vorbereitet hatten. Gemeinsam mit Fr. Dr. Kristin Mühlenbruch vom Dife aus Potsdam-Rehbrücke und der Residenz-Apotheke von Herrn Jens Wiesenhütter konnten wir über 100 Besucher mit Informationen über den Diabetes versorgen. Bei Herrn Wiesenhütter und seiner Praktikantin Frau Luise Weigand standen interessierte Menschen in Schlange an, um sich Blutzucker und Blutdruck messen zu lassen. Am Tisch des Dife konnte der Diabetes-Risiko-Test entweder als Online Test am PC gemacht oder der Fragebogen per Hand ausgefüllt werden; hier gab es viele Fragen speziell zur gesunden Ernährung. Bei sehr individuellen Gesundheitsproblemen konnten wir auf den Nachbarstand unseres Kooperationspartners Sankt Josefs Krankenhaus verweisen. Wir hoffen auch, dass die an der Selbsthilfearbeit interessierten Diabetiker die Angebote der beiden Potsdamer SHG in Anspruch nehmen!

Ein weiterer Höhepunkt war im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung der Gesundheitstag von vier Ministerien ( MIK;MIL;MLUL und MASGF) der Brandenburger Landesregierung am 05.06.2018. Wieder war unser Stand sehr frequentiert, wir führten 117 Blutzuckerkontrollen durch und mußten leider einigen Mitarbeitern wegen erhöhter Werte einen Hausarztbesuch empfehlen. Wir konnten viele Tipps und Informationen zum Diabetes vermitteln, ebenso gefragt war unser Info-Material.

Am 08.06. waren wir während der Brandenburger Seniorenwoche mit einem Stand im Stern-Center Potsdam präsent und konnten viele Senioren zu gesunder Ernährung und regelmäßiger Bewegung beraten.

An den Potsdamer Schüler-Gesundheitstagen, in diesem Jahr vom12.-14.06., nehmen wir bereits seit 15 Jahren teil. Am Stand können sich die Schüler über gesunde Lebensmittel informieren und für die Schüler ab 4. Klasse wird ein Quiz angeboten, was den meisten viel Spass machte. Auch haben wir mit einem diabetischen Kind eine Blutzuckerkontrolle demonstriert und sie berichtete, wie sie mit ihrer Krankheit umgeht. Insgesamt besuchten 550 Schüler unseren Stand.

Am 26.06. führte das betriebliche Gesundheitsmanagement der Filmuniversität Potsdam-Babelsberg für seine Mitarbeiter einen Gesundheitstag durch, bei dem wir ebenfalls Aufklärung und Information rund um den Diabetes anbieten konnten. Neben themenbezo-gener Literatur waren besonders die Fragebögen zum Diabetes-Risikotest vom Dife sehr gefragt.

Alle Veranstaltungen zeigten uns, das der Informationsbedarf zur weltweiten Volkskrankheit Diabetes recht groß ist. Wir hoffen dass wir mit unseren Beratungs-angeboten viele der Standbesucher für diese chronische Krankheit sensibilisieren konnten.
Ganz herzlichen Dank an alle aktiven Mitstreiter, die mit dazu beigetragen haben, dass unsere Aktionen im Rahmen der Öffentlichkeitsarbeit erfolgreich waren!

Falls Sie interessiert sind: von fast allen Terminen gibt es Videos hier auf unserer Internetseite www.ddb-brb.de zu sehen!
Bericht von den Schülergesundheitstagen        klicken Sie hier !
Gesundheitstag Film-Uni       klicken Sie hier !

Uta Weiß,  Referentin für Öffentlichkeitsarbeit


Presseinformation

Nr.: 110/2018                    Potsdam, 11. Juli 2018

Diana Golze überreicht Bundesverdienstkreuz an Christa Moch

Unermüdlicher Einsatz für Diabetes-Erkrankte

BVK

Gesundheitsministerin Diana Golze hat heute in Potsdam der langjährigen Leiterin der Diabetes-Selbsthilfegruppe in Königs Wusterhausen, Christa Moch, das Bundesverdienstkreuz ausgehändigt. Golze übergab die Aus-zeichnung während einer Feierstunde im Brandenburger Gesundheitsministerium und sagte: „Christa Moch ist als Langzeitdiabetikerin selbst schwer beeinträchtigt. Das hat sie nicht davon abgehalten, sich jahrelang mit Vehemenz und sehr effektiv für die Belange der Betroffenen einzusetzen.“ Das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland war zuvor von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier verliehen worden.

Christa Moch hatte die Selbsthilfegruppe Diabetes in Königs Wusterhausen im Jahr 1998 übernommen und diese zu der landesweit drittgrößten Patientengrup-pe mit 100 Mitgliedern ausgebaut. Unter ihrer Leitung wurden zahlreiche Veran-staltungen, Studienfahrten und Vorträge zu neuesten Erkenntnissen aus der Dia-betesforschung, zu neuen Behandlungsmethoden, zur finanziellen Unterstützung und zum Umgang mit der Krankheit organisiert. Daneben setzte sich die gelernte Krankenschwester auch politisch vehement für die Belange der Betroffenen ein – auf kommunaler, auf Landes- sowie auf Bundesebene. Erst im Alter von 80 Jahren zog sich Christa Moch im Jahr 2017 von dem Amt zurück.

Diana Golze: „Für Diabetes-Erkrankte ist das Wissen um ihre Krankheit, um Therapien und um die Ernährung entscheidend für einen guten Verlauf. Deshalb ist eine gut funktionierende Selbsthilfegruppe vor Ort für sie besonders wichtig. Die Selbsthilfegruppe in Königs Wusterhausen macht unter der Leitung von Christa Moch hervorragende Arbeit. Ich habe großen Respekt für die Lebensleistung dieser engagierten Frau, die sich nach ihrer beruflichen Tätigkeit noch bis ins hohe Alter ehrenamtlich für die Menschen eingesetzt hat.“

Der Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland wird durch den Bundesprä-sidenten an in- und ausländische Bürgerinnen und Bürger für besondere Leistungen auf politischem, wirtschaftlichem, kulturellem, geistigem oder ehrenamtli-chem Gebiet verliehen. Er ist die höchste Anerkennung, die die Bundesrepublik für Verdienste um das Gemeinwohl ausspricht.

Pressesprecherin    Marina Ringel


Mitteilung aus dem Landesvorstand Brandenburg des DDB vom 28.06.2018

Öffnungszeiten der Geschäftsstelle in Potsdam ab sofort
Dienstag und Donnerstag 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr

Der Vorstand


Mitteilung aus dem Landesvorstand Brandenburg des DDB vom 27.05.2018

Reise der SHG Mahlow-Blankenfelde nach Slubice und Nowy Mlyn um Kontakte zu polnischen Diabetikern zu pflegen

Am 15.Mai 2018 unternahmen 25 Mitglieder und Gäste der Diabetiker-Selbsthilfegruppe von Mahlow-Blankenfelde und Umgebung PL-Tref sowie Frau Uta Weiß als Vertreterin des DDB Landesverbandes Brandenburg (DDB LV) eine Exkursion nach Slubice und Nowy Mlyn. Die Kontakte wurden in den vergangenen zwei Jahren vor allem durch die intensive Arbeit von Frau Erika Schneider in Zusammenarbeit mit dem Landesvorstand DDB LV BB hergestellt.

Anlässlich des Weltdiabetestages 2017 nahmen erstmals Mitglieder der Diabetikervereinigung Slubice am Aktionstag des LV in Potsdam teil. Es wurde eine Vereinbarung über die künftige weitere Zusammenarbeit abgeschlossen. Man war sich darüber einig, dass es nicht reicht, wenn sich nur die Funktionäre treffen. Somit erfüllt auch die Veranstaltung am 15.05.zwischen der SHG Mahlow mit den Partnern aus Slubice diese Vereinbarung mit Leben. Die Gastgeber aus Slubice- vor allem Herr Marian Szewczyk – hatten ein vielseitiges, inhaltsreiches und interessantes Programm vorbereitet. Dank der beiden Dolmetscherinnen kamen wir ganz schnell ins Gespräch.

Die polnischen Gastgeber informierten während des mehrstündigen Erfahrungsaustausches über die Art und Weise der Betreuung von Diabetikern in Polen. Besonders interessant erschien, dass erste Informationen über die Krankheit Diabetes bereits Schülern in den Gymnasien in der Erwartung gegeben werden, dass sie diese auch an ihre Eltern, Bekannte und Freunde weitergegeben werden. Der Dachverband „Polskie Stowarzyszenie Diabetykow“ informiert nicht nur seine Mitglieder, sondern geht mit Informationsständen auch zu Veranstaltungen Dritter.
Verbesserungswürdig – so wurden wir informiert –  ist jedoch die Betreuung von Diabetikern durch die jeweiligen Haus– bzw. Fachärzte. Für die polnischen Diabetikergruppen sei es z.B. fast unmöglich, Fachärzte für Vorträge zu gewinnen. Während des Meinungsaustausches informierten Mitglieder der SHG Mahlow über das System der Diabetikerversorgung und -betreuung in Deutschland und die konkrete Arbeit der SHG.

Vertreter der Slubicer Diabetiker wurden von Frau Weiß zum Welt-Diabetestag zur Veranstaltung am 21.11.2018 nach Potsdam und von der SHG Mahlow zu einem Vortrag während der Jahresabschlußveranstaltung am 18. 12.2018 eingeladen.

Diese Begegnung mit den Slubicer Diabetikern wurde durch die Projektförderung der AOK Nordost- die Gesundheitskasse -, vertreten durch Herrn Detlef Fronhöfer sowie Frau Yildiz Demiral, ermöglicht.
Der Dank der SHG Mahlow gilt auch dem Zossener Unternehmen „Herz-Reisen“, dessen Fahrer Mike Ribbecke die Gruppe gut und sicher hin und zurück chauffierte.

Text:   Ulrich Ebel und Erika Schneider
Foto:    Siegmund Schneider

  


Mitteilung aus dem Landesvorstand Brandenburg des DDB vom 07.05.2018

Zur Information für alle SHG-Leiter und ihre Schatzmeister:

Wie auf der Landesdelegiertenversammlung mitgeteilt, ist Frau Cornelia Sawatzki plötzlich verstorben. Daher sind nun andere Mitarbeiter des vdek für die Bearbeitung der Pauschalförderung der Selbsthilfegruppen - und Organisationen zuständig.

Hier die Kontaktdaten:

Simone Schreinert      email:  simone.schreinert@vdek.com

Kirsten Waretzky      email:   kirsten.waretzki@vdek.com

Tel. 030 25377432 ( für beide Ansprechpartner)

Sie bemühen sich um zügige Bearbeitung unserer Anträge; bitten aber, aktuell auf evtl. Anrufe zu verzichten, um die Abläufe nicht zu verzögern.
Vielen Dank für Euer Verständnis!

Uta Weiß / im Namen des Landesvorstands

  


Mitteilung aus dem Landesvorstand Brandenburg des DDB vom 23.04.2018

Landesdelegiertenversammlung mit Neuwahl des Landesvorstandes

Am 21.04.2018 hatte der Landevorstand zur jährlichen Delegiertenversammlung und turnusmäßigen Neuwahl des Landesvorstandes eingeladen.

Zum Videobericht:    klicken Sie hier !

Von den 33 erschienenen Amtsträgern waren 29 stimmberechtigt. Nach der Eröffnung mit der Begrüßung durch den 1. Vorsitzenden Wilfried König wurden die ordnungsgemäße Einberufung; die Beschlussfähigkeit und die Genehmigung der Tagesordnung, für die keine Ergänzungsvorschläge vorlagen, festgestellt.
Der Tätigkeitsbericht 2017 des Landesvorstandes wurde von der 2. Vorsitzenden Uta Weiß vorgestellt. Sie ging auf laufenden Projekte, wie die „Offensive für Öffentlichkeitsarbeit“ oder die Zusammenarbeit mit dem Polnischen Diabetesverein in Slubice ein, Aber auch über die abgeschlossenen, z.B der Aktionstag zum Weltdiabetestag und die Diabetes-APP ein. Im Bereich der Öffentlichkeitsarbeit fanden viele Aktionen statt und werden auch in diesem Jahr fortgesetzt. Ebenso die verstärkte Zusammenarbeit im DDB mit anderen Diabetes -selbsthilfeorganisationen.
Sorgenkind ist weiterhin die Mitgliedergewinnung, wir haben es nicht geschafft, trotz vieler Bemühungen junge Diabetiker zur Mitarbeit zu motivieren. Kritisch wurde ebenso eingeschätzt, dass die Bereitschaft, Funktionen im Landesverband zu übernehmen, schlecht ist.
Anschließend wurde die Finanzentwicklung 2017 vorgestellt, die eine solide Basis für 2018 ausweist. Danach stellten die Revisoren ihren Prüfbericht vor und sie schlugen den Delegierten die Entlastung des Vorstandes vor. Sie erfolgte einstimmig. Bei der Aussprache über die Berichte konnten noch offene Fragen von Vorstandsmitgliedern geklärt werden. Nach der Bildung einer Wahlkommission wurden notwendige Satzungsänderungen vorgestellt und darüber mit den erforderlichen 75% der Stimmen abgestimmt.

  

Vorst Der folgende Höhepunkt war die Wahl eines neuen Landesvorstandes für die nächsten 3 Jahre.

In Einzelwahl wurden

Wilfried König erneut als Vorsitzender,

Elisa Hefenbrock als Stellvertreterin und

Jürgen Otto zum neuen Schatzmeister, alle einstimmig, gewählt.

Auch von den Revisoren wurden zwei wieder- und Frau Ingrid Kurth neugewählt.
Ebenso erfolgte die Wahl der Delegierten zur Bundesdelegiertenversammlung.
Allen Neugewählten herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg bei der Bewältigung ihrer vielfältigen Aufgaben!

  

Nach der Mittagspause referierte Herr Dr. Raabe , Chefarzt der Asklepios -Klinik Birkenwerder zum Thema „Knocheninfektionen bei diabetischem Fußsyndrom“, wo sehr viel Neues aus der Therapie vorgestellt wurde. Beindruckt waren wir von den Zahlen, die belegen, was alles in der Klinik getan wird , um möglichst lange Amputationen vermeiden zu können!

Anschließend wurden verdienstvolle Mitglieder mit Dankschreiben und Präsenten geehrt; Frau Barbara Richert und den Herren Siegfried Kantimm, Wilfried König und Siegmund Schneider wurde mit der Ehrenurkunde des DDB für ihren Einsatz im Landesverband gedankt.

  

Ehrung

Uta Weiß, die nach vier Wahlperioden als 2. Vorsitzende nicht mehr für den Landesvorstand zur Verfügung steht,( aber noch Aufgaben im Landesverband übernimmt) wurde quasi verabschiedet und auf vielfältige Weise geehrt.

Sie erhielt für ihre über 14 Jahre dauerndes Engagement in einer Leitungsposition des Landesverbandes Brandenburg vom

Paritätischen Wohlfahrtsverband die “ Ehrennadel“ In Silber und von der

LAGSH Brandenburg e.V. ebenfalls die “ Ehrennadel“ mit Ehrenurkunde überreicht.

  

Die Bundesvorsitzende des DDB, Frau Sandra Schneller zeichnete Fr. Weiß mit der

„EHRENMEDAILLE“ des DDB aus.

Alle Gratulanten, zu denen u.a. auch ihre SHG, die AOK Nordost und der Diabetikerbund Berlin gehörten, würdigten ihren Einsatz für andere vom Diabetes betroffenen Menschen, auch in vielen Bereichen der Öffentlichkeitsarbeit.

Frau Weiß bedankte sich bewegt für ihre vielen Ehrungen; aber ganz besonders bei ihrem Mann und ihrem ehemaligen Vorsitzenden Eberhard Nowotnik, ohne deren Unterstützung vieles schwieriger gewesen wäre.

Den Abschluß dieser Veranstaltung bildete eine sehr gelungene Modenschau, die viel Anklang fand und manch einer der Anwesenden wird gute Anregungen für ein neues Out-Fit mit nach Hause genommen haben.

Mit dem Schlußwort des alten und neuen Vorsitzenden wurde die erfolgreich verlaufene Veranstaltung beendet.

  

Uta Weiß  im Namen des Landesvorstands,    Fotos: Michael Schmidt

  


Mitteilung aus dem Landesvorstand Brandenburg des DDB

Erweiterung der Öffentlichkeitsarbeit des DDB LV Brandenburg

Videos aus dem Vereinsleben des DDB LV Brandenburg e.V.

Ab sofort wird der Landesverband Brandenburg auch auf   facebook   präsent sein.

Weiterhin wird die Präsenz auch auf die Plattform "youtube" erweitert, wo aktuell drei Videos abrufbar sind.

  


Mitteilung aus dem Landesvorstand Brandenburg des DDB vom 06.03.2018

Darsteller für Videoclip gesucht ...

  


Mitteilung aus dem Landesvorstand Brandenburg des DDB vom 29.01.2018

Die Internistin mit Schwerpunkt Diabetologie Frau Dr. med. Sabina Banisch gehört seit 2017 neu zu unserem medizinischen Beirat.

Sehr geehrte Frau Dr. Banisch, Sie haben Ihre Bereitschaft erklärt, in unserem medizinischen Beirat mitzuwirken und sind seit Mai 2017 berufen. Gern möchten wir Sie unseren Mitgliedern vorstellen! Verraten Sie uns als erstes ein paar private Details aus ihrem Leben:

Ein paar Jahre bin ich schon auf dieser Welt und genieße das Abenteuer Leben. Ich bin verheiratet und Mutter zweier Söhne. Dazu unsere Enkeltochter, die in diesem Jahr ihre Jugendweihe begeht. Ich habe an der Pommerschen Medizinischen Akademie in Szczecin Humanmedizin studiert. Meine ersten beruflichen Schritte führten mich ins Krankenhaus von Slubice, der Nachbarstadt von Frankfurt an der Oder. Dort absolvierte ich die Facharztausbildung zum Internisten. Im Jahre 1988 wechselte ich ins Bezirkskrankenhaus in Frankfurt. Hier habe ich den überwiegenden Teil meines beruflichen Lebens verbracht. Als sich 2014 die Möglichkeit ergab, habe ich die Herausforderung angenommen, eine Hausarztpraxis mit diabetologischem Schwerpunkt zu übernehmen. Sie fragen mich nach meinen Hobbys. Nun ich reise gern und lerne andere Völker, deren Kultur, Geschichte und so kennen. Wichtig ist für mich sportliche Betätigung – ich fahre immer noch ca 2.500 km im Jahr mit meinem nicht e-Fahrrad. Kultur ist wichtig in meinem Leben: ein schönes Konzert, ein guter Film, Bilder, Bücher – gute Belletristik bis hin zum spannenden aber nicht banalen Krimi, Philosophie und Psychologie. Und alle, die meine Praxisräume kennen, wissen um meine Liebe zu Blumen – auch viele aus unserem Garten - zu jeder Jahreszeit.

Was hat Ihr Interesse geweckt, die Arbeit des DDB Landesverbandes Brandenburg e.V. zu unterstützen?

Der DDB leistet eine unwahrscheinlich wichtige Arbeit für Diabetiker und ihre Angehörigen. Als Diabetologin weiss ich aus eigener langjähriger Erfahrung, dass Diagnostik und Therapie wesentliche Voraussetzung für die Lebensqualität der betroffenen Patienten sind, aber genau so wichtig ist die Hilfe zur Selbsthilfe. Dazu kommt die nicht immer einfache nicht nur im Spannungsfeld finanzieller Ressourcen begründete Lobbyarbeit im Interesse der Diabetiker. Dies mit meinen bescheidenen Möglichkeiten zu unterstützen, ist für mich als Diabetologin selbstverständlich.

Sie haben viele Jahre Diabetiker im Klinikum FFO als Internistin und Oberärztin Diabetiker behandelt; wie sind Sie auf die Fachrichtung Diabetes gestoßen und was reizt Sie daran?

Diabetologe zu werden ist kein Wunsch im Kindesalter wie etwa Pilot, Feuerwehrmann, Taucher und so. In einer großen Klinik wie es das Bezirkskrankenhaus und jetzt das Klinikum in Frankfurt (Oder) ist, muss in den einzelnen Bereichen das gesamte Spektrum der Erkrankungen abgedeckt werden. Im Bereich der Inneren Medizin gehören natürlich Stoffwechselerkrankungen dazu. Mein damaliger Chef, Prof. Ulf Burchardt, vertrat die Auffassung, dass Internisten Generalisten sein müssen. Er legte dabei gleichzeitig großen Wert darauf, dass alle wesentlichen internistischen Fachrichtungen mit entsprechend ausgebildeten Spezialisten besetzt waren. Und hier forderte er und förderte die eigenen ärztlichen Mitarbeiter, um diesen Anspruch im Interesse einer umfassenden medizinischen Versorgung gerecht zu werden. Mein Interesse an der Endokrinologie führte dazu, dass ich nicht nur die entsprechende Station leitete sondern auch die dazu nötigen Qualifizierungen absolvieren konnte. Diese Wissen konnte ich dann im Klinikum nicht nur zum Wohl der Patienten einsetzen sondern auch einer ganzen Reihe von jüngeren Kollegen im Rahmen ihrer beruflichen Weiterbildung vermitteln.

Gemeinsam mit der leider viel zu früh verstorbenen Leiterin des Diabetikerzentrums FFO Frau Margrit Nowotnik u. ihrem Mann Eberhard N. sowie Ihrem Diabetesteam haben Sie informative und sehr gut besuchte Diabetikertage im Klinikum FFO organisiert. Leider gibt es für die vielen Frankfurter Diabetiker keine solche Weiterbildungsveranstaltungen mehr, obwohl die Zahl der Diabeteserkrankungen ansteigt und Bedarf vorhanden ist. Bringen derartige öffentlichen Gesundheitsveranstaltungen den Betroffenen keinen Nutzen mehr?

Die Diabetikertage in Frankfurt waren wirklich eine sehr ansprechende, von Patienten und deren Angehörigen sehr gut angenommene Veranstaltung. Die Vorbereitungen kosteten immer sehr viel Kraft, Zeit und Arbeit sowie das Engagement vieler Leute – ist also von einem Einzelnen nicht zu stemmen. Dass es diese Art von Diabetikertag zur Zeit in Frankfurt nicht gibt, hat verschiedene Ursachen. Sicher spielt es eine Rolle, dass sich offensichtlich keiner so richtig dieser Aufgabe annimmt. Eine Rolle spielt wahrscheinlich auch, dass sich bestimmte Formate mit der Zeit erschöpfen, wenn sie nicht innovativ weiterentwickelt werden.

Sie haben Ihre Tätigkeit im Klinikum aufgegeben und betreuen in Ihrer Praxis sehr viele Frankfurter Diabetiker, was ist anders gegenüber den stationär zu behandelnden an Diabetes erkrankten Menschen?

Die ambulante Betreuung von Diabetespatienten ist für mich eine neue Erfahrung. Die heute zur Verfügung stehenden Möglichkeiten der Behandlung von Diabetes erlauben, dass vieles ambulant sehr gut behandelt und gemanagt werden kann. Im Klinikum hatten wir meist Patienten, deren Therapieeinstellung mit Komplikationen verschiedenster Art einherging. Dazu kamen Patienten mit weiteren Krankheitsbildern, wodurch diverse Wechselwirkungen und Querverträglichkeitsprobleme auftraten, was oft interdisziplinäre Ansätze notwendig machte.

Seit Anfang 2016 trafen wir uns wieder mehrfach mit dem Slubicer Diabetesverein und haben zum Weltdiabetestag eine Kooperationsvereinbarung, ebenso mit dem Bezirksverband Zielona Gora, abgeschlossen. Wie können wir die polnischen Diabetiker am besten unterstützen?

Diabetes kennt keine Grenzen und das in vielerlei Hinsicht. Die Probleme und Herausforderungen sind vergleichbar auf beiden Seiten der Oder wie beispielsweise die Prävention von Diabetes-II-Erkrankungen durch entsprechende Ernährungs- und Lebensweise. Natürlich gibt es auch bestimmte Unterschiede in den Gesundheitssystemen beider Länder wie auch in den diagnostischen und therapeutischen Möglichkeiten nicht zuletzt auf Grund der erheblichen Unterschiede in der finanziellen Ausstattung beider Systeme. Wichtig erscheint mir, dass sich die Patienten und ihre Selbsthilfeorganisationen über ihre Erfahrungen und Probleme austauschen und dadurch für die eigen Arbeit lernen können. Das ist keine Einbahnstraße und sollte für alle Beteiligten eine Bereicherung darstellen. Wir müssen uns leider vor Augen führen, dass diabetologische Erkrankungen in beiden Ländern wie auch weltweit mit hoher Dynamik zunehmen. Dem gemeinsam ein Stück entgegenzuwirken sollte ein Anliegen dieser Kooperationen sein.

Was raten Sie uns als Selbsthilfeorganisation DDB, wie wir noch mehr Betroffene, vor allem junge Diabetiker, zur Mitarbeit in unserem Verband motivieren können?

Ich bin überzeugt, dass Selbsthilfeorganisationen wie der DDB eine überragende Arbeit leisten und über einen reichen Erfahrungsschatz verfügen. Vielleicht sollten die Angebote nicht nur für sondern verstärkt mit Betroffenen entwickelt und umgesetzt werden. Sicher lassen sich gerade jüngere Diabetiker über soziale Medien ansprechen – sie in diesen Prozess einzubeziehen ist Chance aber auch Herausforderung. Und vielleicht lohnt es sich, neue Formate zu entwickeln. Was spricht beispielsweise gegen spezialisierte Kochkurse oder gemeinsamen Sport und andere gemeinsame Freizeitaktivitäten. Solche Angebote bieten auch die Chance, Partner der Diabetiker stärker einzubeziehen und damit würden alle noch etwas dazugewinnen.

Wir danken für das Gespräch und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit !

Die Fragen stellte Frau Uta Weiß, zweite Vorsitzende des DDB LV Brandenburg e.V.

  


 

 


 
 
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